10.02.2026, 16:18
(10.02.2026, 15:32)Diak schrieb: dass sich nicht viel zum Positiven ändert und die aktuelle Praxis weder im Sinne des Sports noch der Athleten ist, das ist doch breiter Konsens auch hier? Dein Ceterem censeo ist angekommen, ihm wird in der Sache wenig widersprochen und ja: es wird nicht wirken, außer dass es nicht in erster Linie die nervt, die Handeln könnten, sondern viele andere...
Ist das nicht aber auch das Wesen jedes Protestes oder gar Streiks. Wenn die Busfahrer streiken, trifft das in erster Linie Pendler, die nicht in den Tarifverhandlungen beteiligt sind und man hofft auf entsprechende Solidarität, die einen gesellschaftlichen Druck und Aufmerksamkeit erzeugt.
Wenn jetzt einfach alle Schweigen und die Praxis immer weiter hinnehmen (insbesondere solange man das Glück hat nicht betroffen zu sein), dann setzen sich damit diejenigen durch, die nicht im Sinne von Sportlern handeln. Darin steckt doch sogar noch viel mehr Problematik als nur in der, die im Kern Inhalt ist.
Wie schön wäre es doch, wenn sich mal Leute der Sache annehmen würden, die mehr "Macht" haben als "Hinterklassige Sportler" oder Trainer. Ich sag dir, das Problem wäre schnell gelöst wenn,
- Mal eine große Anzahl an Kaderathleten die Thematik Öffentlichkeitswirksam im Vorfeld per während der Meisterschaften aufgreift
- das Publikum Proteste macht (man könnte sich sicher bei Fußballfans mal Tennisbälle leihen)
- Oder die Kampfrichter erst 72h Vorher dem DLV sagen, ob sie dabei sind – um die Planungssicherheit zu bedeutlichen, die man Sportlern zumutet
PS: Danke für die Cato-Idee

Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.

