14.01.2026, 19:35
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2026, 19:43 von mariusfast.)
(14.01.2026, 10:21)Notalp schrieb: Wenn sich ein Athlet um den Nachwuchs bemüht, hat das natürlich rein gar nichts mit der “Gegenwart und Zukunft der Leichtathletik” zu tun?! Anders ausgedrückt: Dein Plädoyer für eine angemessene Abwägung ist untauglich - ebenso wie die Bezugnahme auf eine vermeintlich negative Konnotation von Erfolg.Nein, habe ich nie behauptet, dass es nichts mit der Gegenwart und Zukunft der dt. LA zu tun hat. Nur, wie kommst du darauf, dass ein Topathlet in anderer Funktion oder bei einem anderen Verein nicht noch mehr Nachwuchs anziehen könnte oder woanders, in einer Funktion fernab vom Vereinssystem, einen größeren Gesamtnutzen für die LA erzielen könnte als wenn er sich bei seinem Provinzverein engangiert, wo 30 Menschen leben? Letztlich ist es auch Eggoismus wieso sich dann Athleten engangieren, obwohl es keinen großen Nutzen für die Gesamt LA hat, weil man sein schlechtes Gewissen bereinigen möchte. Das System Ehrenamt intendiert ja auch, dass die Athleten dann ein schlechtes Gewissen haben sollen und sie dankbar sein sollen für diese ehrenamtliche Leistung, ohne die sie nie Weltklasse geworden wären (obwohl es eigentlich selbstverständlich sein sollte, dass Talente gefördert werden). Natürlich identifiziert er sich deshalb mit "dem Verein".
Die verquere Argumentation in Bezug auf Kaul lasse ich unkommentiert...
Also nochmal. die "Werte", die hier von Reichtathletik genannt wurden, hat so gut wie jeder Verein (zumindest sagen sie es). Für mich macht eine Identifikation mit einem Verein halt keinen Sinn, weil die Menschen, die in ein paar Jahren dort tätig sind, nicht mehr Gemeinsamkeiten mit Kaul haben, als es andere Menschen in einem anderen Verein haben würden.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes


