11.01.2026, 22:12
(11.01.2026, 20:43)Reichtathletik schrieb:I.d.R. gibt es solche Spieler nicht. Das sind I.D.R. Nachwuchsspieler. Entweder du schaffst dann nächstes Jahr den Sprung und bekommst einen richtigen Vertrag, der dem Verein Geld kostet, oder bist weg. Das ist ja auch das Problem, dass der Verein diese Spieler komplett ausbeutet. Die Nachwuchsspieler, die dann 1 bis 2 J. I'm Profikader sind, haben alle keine richtigen Profivertr.und die machen dann ein paar Spielminuten. Der Verein merkt dann er schafft den Sprung nicht dauerhaft(idr wegen angesprochener Ideologie wie zu wenig Erfahrung), dann lassen wir ihn fallen. Die nächsten aus der Jugend warten. Da gibt es genügend wie Sand am Meer (nur ein kleiner Prozentsatz aus den NLZ schafft den Sprung ins Profigeschäft), die diese Postion ausfüllen können und wollen. Wenn du 2 Jahre nicht gespielt hast, bist du tot auf dem Markt und kannst deine Karriere an den Nagel hängen.(11.01.2026, 20:19)dominikk85 schrieb: Ich finde das auch im Fußball etwas verlogen. Kann verstehen wie fans das sehen, aber wie loyal ist denn ein Verein gegenüber einem schwächelnden Spieler auf kaderplatz 22? Der wird doch schneller ersetzt als er A sagen kann. Andererseits wird von einem star der nur wenige top jahre hat erwartet loyal gegenüber dem Verein zu sein.
Klar aus fan Sicht verstehe ich das auch, spieler wie Fritz Walter waren Identifikation einer ganzen Region, aber die Verhältnisse haben sich nun mal geändert.
Jemand auf Kaderplätze 22 der nicht aufmuckt ist Gold wert und wird dann garantiert nicht schnell ersetzt.
Die Analogie ist im Verein die fünfte Person in der Staffel. Ganz ehrlich: Ohne sie wirst du in einer Saison fast immer feststellen, nicht laufen zu können, denn irgendwas ist immer. Wenn die demnach keine Wertschätzung bekommt bzw. es keine Identifikation mit dem Team bei allen gibt, ist Nummer fünf halt schnell weg weil es ihrer Karriere besser tut Nummer drei im Nachbarort zu sein...
In der LA geht es eher um Perspektiven, ob der Trainer dich weiterbringt. Werte und Identifikation gibt es nicht nur in einem Verein und hat sowieso eher etwas mit dem Trainer zu tun. Herr Heinig ist sicherlich ein anderer Typ als Benjamin Stalf.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

