04.01.2026, 11:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.01.2026, 11:00 von mariusfast.)
(04.01.2026, 10:40)aj_runner schrieb:+1(03.01.2026, 23:10)Leipziger schrieb: Saisonsteuerung spielt da eine untergeordnete Rolle. Sie lebt einfach davon, dass es eine Hindernis-Strecke gibt. Ohne Hindernisse wäre sie niemals in einem WM-Finale gewesen.
Natürlich lebt / profitiert sie davon, dass es eine Hindernisstrecke gibt - wie fast alle Hindernisläufer. Das braucht man deshalb nicht abwerten. Wenn die Hindernisse der leichtere Weg wäre, warum machen das nicht viel mehr?
Gibt eine Geschichte von Tortell (und bestimmt von weiteren mit einem großem Mund), der in der Jugend einfach mal so die U-20 WM Norm angreifen wollte als damals guter 1500 & 3000 Meter Läufer. Ergebnis war weit über 10 Minuten
Und Tortell war auch schon damals bekannt für seine gute Sprungkraft. Im Cross ist und war er auch schon immer kein Schlechter. Also man kanns nicht immer erklären. Der Vorgänger von Thorwirth im Auslaufenpodcast S. Reinwand war auch immer jemand, der die Leistung einer reinen Laufstrecke weltweit höher anerkannt hat (2019 Koko vs. Krause). Koko ist auch die einzige DLV Athletin, die noch auf anderen Laufstrecken in der Weltspitze mithalten könnte von 1500 - Marathon, bzw. zumindest das Potential gehabt hätte.
Dennoch muss man konstatieren, dass Kokos Karriere bisher nichts war im Vergleich zu Krauses. Krause verpasste nur ein WM Finale 2023 und das aufgr. ihrer Schwangerschaft. Ansonsten nur Top Platzierungen von 2011 (mit 19 J.!) bis 2025 ( mit 33 J.!). Und es gab über die Hindernisse eine sehr krasse Entwicklung seit 2011 und Krause ging sie mit!
“Anything we can actually do we can afford” Keynes

