31.12.2025, 21:53
Wenn "durchschnittliche" und "normale" Ausgaben für die Lebenshaltung bereits das zweifache des Bafög-Höchstsatzes betragen, dann sollte jedem klar sein, dass man das Problem nicht durch ein Taschengeld von Vereinsseite lösen kann, sondern sich grundsätzlich Gedanken darüber machen muss, wie man dafür sorgt, dass während der Schul- und Studiumszeit die Selektion nach Talent und nicht dem sozio-ökonomischen Hintergrund erfolgt.
Wenn Leistungssport nur noch für Eliten möglich ist, die sich über den Sport finanzieren können / wollen, dann reduziert man den möglichen Talentpool enorm.
Möglicherweise ist die (Über)Kommerzialisierung Ausdruck einer unaufhaltbaren gesamtgesellschaftlichen Entwicklung; aber möglicherweise kann man auch viel auf Bundes-, Landes- und Vereinsebene dafür tun, dass auch Amateursport auf hohem Niveau niedrigschwellig und inklusiv möglich bleibt bzw. ermöglicht wird.
Wenn Leistungssport nur noch für Eliten möglich ist, die sich über den Sport finanzieren können / wollen, dann reduziert man den möglichen Talentpool enorm.
Möglicherweise ist die (Über)Kommerzialisierung Ausdruck einer unaufhaltbaren gesamtgesellschaftlichen Entwicklung; aber möglicherweise kann man auch viel auf Bundes-, Landes- und Vereinsebene dafür tun, dass auch Amateursport auf hohem Niveau niedrigschwellig und inklusiv möglich bleibt bzw. ermöglicht wird.

