17.03.2015, 15:26
Wenn es der Stab wäre der "schleudert" müssten nach dieser Logik alle Springer relativ gleich hoch springen…
Der moderne Stab ist einfach eine angepasste Kombination aus Flexibilität/Elastizität und Festigkeit, durch den Verbundwerkstoff ist man in der Lage diese Parameter recht weit zu variieren, dennoch geben diese Stäbe nur annähernd die Energie wie frei, die man in sie hineinsteckt (Verluste sind nun mal physikalisch bedingt), sprich wenn ein Lavillenie höher "geschleudert" wird dann nur, weil er durch seine Anlaufschnelligkeit, sein Kraft/Lastverhältnis und seinen MUT so viel Energie in den Stab stecken kann UND in durch seine Akrobatik in der Lage ist diese Energie für den Höhengewinn zu nutzen.
Genau genommen, werden alle Springer mit einer Überhöhung "geschleudert", dass liegt allein an der Tatsache, dass der Stab die Energie recht unvermittelt wieder freigibt, bei Lavillenie sieht es aber durch die starke Überhöhung besonders spektakulär aus. Aber ähnlich wie beim Weitsprung resultiert die Weite bzw. Höhe aus der Geschwindigkeit und Energie die der Athlet in den Sprung steckt.
Ich wage die Prognose, dass im Stabhochsprung noch mehr möglich ist (bei gleicher Stablänge), weil moderne Verbundwerkstoffe (Kohlefasernanoröhrchen) bei gleichen Leistungsdaten deutlich leichter werden könnten (man könnte schneller anlaufen) und weil gleichzeitig die Energiefreisetzungscharakteristik optimiert werden wird (das würde die Haltekraft in der Aufstiegsphase besser nutzen).
Trotz aller dynamischen Charakteristiken ist der Stab ein "passives" Element, genau wie ein Fußball noch so optimal gestaltet sein kann, entscheidend bleibt der Tritt den man ihm gibt! Auch eine Super-Kunststoffbahn macht ja aus einem Sprint keinen Flug…
Der moderne Stab ist einfach eine angepasste Kombination aus Flexibilität/Elastizität und Festigkeit, durch den Verbundwerkstoff ist man in der Lage diese Parameter recht weit zu variieren, dennoch geben diese Stäbe nur annähernd die Energie wie frei, die man in sie hineinsteckt (Verluste sind nun mal physikalisch bedingt), sprich wenn ein Lavillenie höher "geschleudert" wird dann nur, weil er durch seine Anlaufschnelligkeit, sein Kraft/Lastverhältnis und seinen MUT so viel Energie in den Stab stecken kann UND in durch seine Akrobatik in der Lage ist diese Energie für den Höhengewinn zu nutzen.
Genau genommen, werden alle Springer mit einer Überhöhung "geschleudert", dass liegt allein an der Tatsache, dass der Stab die Energie recht unvermittelt wieder freigibt, bei Lavillenie sieht es aber durch die starke Überhöhung besonders spektakulär aus. Aber ähnlich wie beim Weitsprung resultiert die Weite bzw. Höhe aus der Geschwindigkeit und Energie die der Athlet in den Sprung steckt.
Ich wage die Prognose, dass im Stabhochsprung noch mehr möglich ist (bei gleicher Stablänge), weil moderne Verbundwerkstoffe (Kohlefasernanoröhrchen) bei gleichen Leistungsdaten deutlich leichter werden könnten (man könnte schneller anlaufen) und weil gleichzeitig die Energiefreisetzungscharakteristik optimiert werden wird (das würde die Haltekraft in der Aufstiegsphase besser nutzen).
Trotz aller dynamischen Charakteristiken ist der Stab ein "passives" Element, genau wie ein Fußball noch so optimal gestaltet sein kann, entscheidend bleibt der Tritt den man ihm gibt! Auch eine Super-Kunststoffbahn macht ja aus einem Sprint keinen Flug…

