beity schrieb:beschreibst Du jetzt nur ein Phänomen (ich finde, seine Sprünge auch phänomenal)und willst zeigen wie schön so ein Sprung sein kann?
*Oder willst Du auf was bestimmtes hinaus?
Sprich Wettbewerbsverzerrung oder müssen die
>**Stäbe stärker reglementiert werden<
oder darf man nicht mehr so schnell anlaufen oder muss man jetzt ein Mindestkörpergewicht haben (damit man nicht so leicht fliegt:huh
....oder?
Zitat:Frühe Formen des „Stabspringens“ sind von den Griechen in der Antike überliefert. Auf Kreta benutzte man lange Stäbe, um sich über Bullen zu schwingen. Die Kelten benutzten Stäbe für Weitsprünge. Hochsprungveranstaltungen mit dem Stab sind seit ca. 1775 aus der deutschen Turnerschaft bekannt. Bei den ersten echten Stabhochsprungwettbewerben um 1850, wurden lange schwere Eschenstangen benutzt, an denen die Sportler mehr kletterten als dass sie sprangen.
1889 wurden in den USA Handbewegungen am Stab entlang als regelwidrig erklärt, und zugleich kam die Technik auf, sich mit den Beinen voran und dem Bauch nach unten über die Latte zu schwingen.
Seit 1896 ist Stabhochsprung olympische Disziplin.
Leichte Bambusstäbe kamen 1900 auf und wurden vier Jahrzehnte lang benutzt (letzter Weltrekord mit Bambusstab: 4,77 m, Cornelius Warmerdam, 1942). Auch der „Einstichkasten“ wurde 1900 eingeführt. Bob Gutowski, USA, verbesserte 1957 den alten Bambus-Weltrekord auf 4,78 m mit einem Aluminium-Stab. Dieser wiederum wurde 1960 mit einem Stahlstab durch Don Bragg auf 4,80 m getrieben. Zur Sicherheit der Springer wurden in dieser Zeit Landematratzen eingeführt. GFK-Stäbe waren in den USA seit 1956 in Verwendung, der erste Weltrekord – 4,83 m – mit einem GFK-Stab wurde 1961 von George Davies aufgestellt.
*Meine Frage war : Ist das noch ein 'Springen' oder schon ein 'Schleudern' ? Es geht nicht um die 'Schönheit' einer Wettkampf-Disziplin.
Nein, man soll nicht zurück zu Bambus oder Esche oder Aluminium oder Stahl. Mit diesen Stäben wurde noch "gesprungen".

Vielleicht kann mir aber ein Spezialist sagen, dass es doch der SPRUNG ist (nicht überwiegend der Stab), der diese Höhen ermöglicht.
Interessant wäre natürlich, ob die Stabartisten (so werden sie ja oft genannt !) mit den oben genannten Stäben vergleichbar ähnlich unterschiedlich (leistungsmäßig) springen würden. - ist aber warscheinlich nicht möglich, da keine Stäbe mehr vorhanden -.
**Vielleicht müßte man mal darüber nachdenken....damit es wieder ein SPRUNG wird.

Nachtrag :
Heinz Engels, Mainz :
![[Bild: kmm7-w-6364.jpg]](http://www.bilder-hochladen.net/files/kmm7-w-6364.jpg)

)und willst zeigen wie schön so ein Sprung ![[Bild: smile.gif]](http://leichtathletikforum.com/images/smilies/smile.gif)
