@ThomasB:
Sportinternat natürlich nur, wenn der Sohn es selber wirklich will. Also nicht nur so, ich find das mal toll. Sondern wenn er wirklich dafür brennt.
In einer "techniklastigen" Disziplin führt mMn kein Weg an einem Wechsel zu einem Stützpunktverein/Großverein vorbei.
Im Laufbereich sehe ich eine Lösung, die aber sehr speziell ist und nur in wenigen Konstellationen überhaupt denkbar ist und zu einem Erfolg führen könnte. Das wäre aber nur ein Weg, wenn das Kind von den Eltern aus nicht ins Sportinternat gehen darf oder wenn das Kind vom Charakter her die Nestwärme zuhause benötigt um glücklich zu sein.
In einem solchen Fall kann man mit viel Zeitaufwand versuchen eine Insellösung für sein Kind aufzubauen.
Ist dann aber mit sehr viel Zeitaufwand für euch als Eltern verbunden.
Dann müsstet ihr einen guten Trainer in der Umgebung suchen, zu dem ihr euren Sohn 2 bis 3 Mal pro Woche zum Training hinbringt.
Die anderen Trainingstage müsst ihr nach Vorgabe des Trainers selber strukturieren.
Das kann dann so aussehen, dass du an diesen Tagen im Stadion stehst und deinen Sohn unterstützt beim Zeiten stoppen etc. Die Gefahr dabei ist, dass der Sohn sich vom Vater nichts sagen lässt, weil der "ja eh keine Ahnung" hat. Eltern/Kind-Gespanne können auch zu erheblichen Konflikten in der Familie führen.
Ob es das einem wert ist... puh, muss jeder für sich entscheiden.
Oder, wenn das Kind keine großartigen lauftechnischen Defizite hat, kann es an einigen Tagen in der Woche die Laufprogramme auch zuhause bzw im nahe gelegenen Stadion selbstständig absolvieren. Selbstdisziplin vorausgesetzt. Und natürlich dann ohne Gruppe. Wenn man eher der introvertierte "Einzelgänger" ist, mag das funktionieren. Aber viele Jugendliche brauchen eine Peergroup/Gleichgesinnte um langfristig am Ball zu bleiben.
Sowas ist dann wirklich eine sehr individuelle Lösung und man muss sich bewusst sein, dass das Potential dann vielleicht nicht zu 100% ausgenutzt wird.
Sportinternat natürlich nur, wenn der Sohn es selber wirklich will. Also nicht nur so, ich find das mal toll. Sondern wenn er wirklich dafür brennt.
In einer "techniklastigen" Disziplin führt mMn kein Weg an einem Wechsel zu einem Stützpunktverein/Großverein vorbei.
Im Laufbereich sehe ich eine Lösung, die aber sehr speziell ist und nur in wenigen Konstellationen überhaupt denkbar ist und zu einem Erfolg führen könnte. Das wäre aber nur ein Weg, wenn das Kind von den Eltern aus nicht ins Sportinternat gehen darf oder wenn das Kind vom Charakter her die Nestwärme zuhause benötigt um glücklich zu sein.
In einem solchen Fall kann man mit viel Zeitaufwand versuchen eine Insellösung für sein Kind aufzubauen.
Ist dann aber mit sehr viel Zeitaufwand für euch als Eltern verbunden.
Dann müsstet ihr einen guten Trainer in der Umgebung suchen, zu dem ihr euren Sohn 2 bis 3 Mal pro Woche zum Training hinbringt.
Die anderen Trainingstage müsst ihr nach Vorgabe des Trainers selber strukturieren.
Das kann dann so aussehen, dass du an diesen Tagen im Stadion stehst und deinen Sohn unterstützt beim Zeiten stoppen etc. Die Gefahr dabei ist, dass der Sohn sich vom Vater nichts sagen lässt, weil der "ja eh keine Ahnung" hat. Eltern/Kind-Gespanne können auch zu erheblichen Konflikten in der Familie führen.
Ob es das einem wert ist... puh, muss jeder für sich entscheiden.
Oder, wenn das Kind keine großartigen lauftechnischen Defizite hat, kann es an einigen Tagen in der Woche die Laufprogramme auch zuhause bzw im nahe gelegenen Stadion selbstständig absolvieren. Selbstdisziplin vorausgesetzt. Und natürlich dann ohne Gruppe. Wenn man eher der introvertierte "Einzelgänger" ist, mag das funktionieren. Aber viele Jugendliche brauchen eine Peergroup/Gleichgesinnte um langfristig am Ball zu bleiben.
Sowas ist dann wirklich eine sehr individuelle Lösung und man muss sich bewusst sein, dass das Potential dann vielleicht nicht zu 100% ausgenutzt wird.

