25.02.2015, 23:48
(25.02.2015, 17:01)FastRunner schrieb: Ich bin ja dafür, dass es Förderungen gibt und von mir auch aus per Quersubventionierung, aber doch nicht von Unbeteiligten. Wie erkläre ich meinen Kunden (Läufern), wofür dieser eine Euro ist? Und ich habe jetzt bewusst das Wort "Kunde" in den Mund genommen, da der Volksläufer nichts anderes ist als ein Kunde beim Laufveranstalter. Aber jeder Kunde hat irgendwo das Recht darauf Leistung zu beziehen, wenn er dafür auch zahlt.Es ist doch das Wesen einer Quersubventionierung, dass sie an der Subventionierung Unbeteiligten zugunsten kommt. Deshalb heißt sie doch Quer.
Wenn man quer handelt, dann verlässt man das Zahler(Kunde)-Ausführer-Schema. Und dafür gibt es auch gute Gründe.
Die gemeine Volksläuferin (ist das Gender-konform?) kann an der Startlinie stehen mit den Weltrekordlern im selben Wettkampf. Das gibt es in keiner anderen Disziplin. Sie kann sich als Leichtathletin im Geiste als 10 km in 60 Minuten an die Seite von 6,00 m mit 1 Stabhochsprung stellen. Das liefert ihr keine andere Sportart.
Im ersten Moment war ich auch abgeschreckt von der Verbandsabgabe. Auf den zweiten Blick, ist das kleine Extra, was die vielen Nicht-Spitzensportler zahlen (ein früherer Vize-Weltmeister hat mal den Begriff "Krampfader-Geschwader" populär gemacht) ein bescheidener Solidarbeitrag, über den man sich nicht groß beschweren muss.

