27.03.2025, 15:25
(26.03.2025, 23:36)S_J schrieb:(26.03.2025, 22:40)trackwatchnds schrieb: Unabhängig des Verdienstes ist der Bundeskaderplatz für viele Athlet:innen aber vor allem mit ihrem eigenen Selbstverständnis verbunden und im hohen Maße an Selbstvertrauen gekoppelt. Sie wird auch wissen, dass es nur mit der Staffel die Möglichkeit gibt, die Nationalmannschaft auf internationaler Bühne zu repräsentieren.
Naja, insbesondere in Bezug auf den Punkt Selbstvertrauen ist es ja aber auch geradezu notwendig, daran zu glauben, dass sie über 800m (mittel-/langfristig) in der Lage ist, eine internationale Norm zu laufen. Ansonsten wird es auch mental schwierig, ein solches Trainingspensum zu bewältigen.
Naja, so doll ist das 800-Meter-Trainingspensum für eine 400/800-Meter-Läuferin auch nicht. Da wird jeder 5000-Meter-Läufer müde schmunzeln. Ich möchte meinen JEDE Disziplin hat ihre (mentalen) Belastungen, sie sind halt nur unterschiedlich. 15km Dauerlauf oder 3x30m maximal oder Krafttraining oder Take-Offs.... Da ist jetzt nicht prinzipiell eines schlimmer.
Bezüglich des Kaderplatzes ist es natürlich mit Blick auf OSP- und BSP-Leistungen mitunter eine Frage (Physio, Hallen-Zugang, etc). Denke alles für sie auch kein Problem,gab aber schon Athleten die ohne Kaderstatus auf einmal vor verschlossenen Türen standen.
Für andere, gerade in der U23 ist es auch manchmal wichtig um in Sportfördergruppen zu kommen.
Aber wie schon gesagt wurde, drängen sich ja gerade nicht zahlreiche Langsprinterinnen auf, die sagen könnten, dass ihnen deshalb ein Kaderplatz fehlt. Vielleicht die beiden Leverkusenerinnen. Zumindest wenn sie nun tatsächlich zum Einsatz kommen...