(15.01.2015, 19:15)unruh schrieb: Sollte sich Pechstein letztlich durchsetzen, wäre das ein großer Rückschritt im Kampf gegen Doping, wegen Verkomplizierung durch Anwälte / Verfahrensdauer ...Die Befürchtung von " unruh " habe ich auch. Mit Spitzfindigkeitenund Gutachten (Sexsucht, Aufmerksamkeitssyndrom, Nahrungsergänzungsmittel, Schwiegermutter , das nächste erwähne ich nicht , ... ) wird es den Anwälten, die immer daran verdienen, oft gelingen, die Sache niederzuschlagen oder zu verzögern.
Solange dürfte höchstwahrscheinlich der Athlet weiter starten, womit eine evtl. Strafe dann ohne Wirkung wäre.
Sollen sich Verbände in Zukunft nur noch mit solchen Fällen beschäftigen?
Auch wenn in den 4,4 Mio. viele Kosten für Pechstein drin sind, sollte ein Athlet, dem es erst mit vorangegangener Förderung möglich ist, durch Sponsoren/Werbung/Startgelder usw. zum Großverdiener zu werden auf jede weitere Förderung verzichten.
Das hat m.M. nichts mit Neid zu tun ( ich habe wahrlich genug ), sondern mit Rechtschaffenheit.
So stelle ich mir jedenfalls eine Unterstützung der Leistungssportler nicht vor.
Man kann natürlich, falls mal das Geld bei den Verbänden nicht reicht, z.B. auch die Startgebühr von Hellmuth auf 20,- Euro setzen, egal ob das für ihn angemessen ist oder nicht.
( hier hätte ich gern einen Ironie-smilie gesetzt)

