(13.12.2014, 23:27)Hellmuth K l i m m e r schrieb: @ icheinfachma
(1) … Da hilft nur eins: sachlich, zurückhaltend, bescheiden, ... für Korrekturen sorgen; nie seine Überlegenheit, sein Besserwissen herauskehren!
(2) …Als Trainer-Eleve ist das meist erst nach einigen (3 ... 4) Jahren, möglichst an der Seite eines erfahrenen Kollegen, der Fall.
Nichts für ungut, aber ich habe mich gefragt, ob dies wirklich ernst gemeint ist!?
Punkt 1: Mit dieser Einstellung macht man beim DLV eher keine Karriere, oder ist sachlich, zurückhalten, bescheiden mit "schleimen" zu übersetzen?
Zu Punkt 2: An welche erfahrenen Kollegen wird hier gedacht, ich könnte da ein paar Namen nennen, deren "Menschenführung" man sich ungern 3-4 Jahre lang antun möchte.
Nebenbei haben diese Umstände aber überhaupt nichts mit Doping zu tun, denn es gab und gibt unter den "Doping-Trainern" durchaus fähige Trainer, die einen enormen Umfang an Wissen und Technik haben / hatten, welches auch ohne UM durchaus Früchte tragen würde - nur eben oft nicht bis in die absolute Spitze.
Spitzensport ist für die Charakterbildung nicht immer das ideale Mittel, er wird immer "Erfolgsmenschen" nach oben spülen, nicht wenige haben in Bezug auf Skrupel eine eher bescheidene Portion abbekommen (das bedeutet nicht gleich Betrug, man kann auch einfach menschlich ein Schwein sein!). Unter den ehemaligen Spitzenathleten, die dann als Trainer oder Funktionäre erfolgreich sind, gibt es da so einige. Bubka als Name wäre politsch gerade passend (?), aber ICH denke da auch an einen Deutschen, der es sportpolitsch bis nach "ganz oben" gebracht hat…
Doping ist keine russische Spezialität, das Problem ist ein gesellschaftliches, Erfolg heiligt in den Augen zu vieler Menschen nahezu jedes Mittel. Staaten in denen Korruption weit verbreitet ist erleichtern natürlich die sportlich unsauberen Maßnahmen, aber auch Deutschland ist in Sachen Korruption nicht mehr als Musterland erste Wahl! (laut Bericht des OECD)