07.11.2023, 18:31
(07.11.2023, 18:08)Gertrud schrieb: Die Wege zum Erfolg sind hier insgesamt zu zeitaufwendig.Und genau deshalb ist es doch sinnvoll, wenn sich Sportler auf ihren Sport konzentrieren können und nicht noch Studium und oder Job erledigen müssen. Was dann nämlich als allererstes immer wegfällt sind genannte Prophylaxe-Maßnahmen. Wenn Chef/Chefin in aller Regel schon nicht verstehen, warum denn "das Training nicht einmal etwas später als schon um 18 Uhr beginnen muss", dann werden sie so richtig froh sein, wenn dann noch ein Physio-Termin am nachmittag und einige Übungen am Vormittag im Büro dazu kommen!
Und ich möchte auch zu bedenken geben: Es ist nicht nur der zeitliche Aufwand (und hier haben wir noch nicht davon gesprochen dass man als Langstrecken-Läufer nicht genug Urlaub für Höhentraining hat und man verbindlich z.T. auch Kurzfristig für Wettkämpfe frei bekommen muss auch wenn da vielleicht gerade mal eine Bilanz fertig werden muss oder was auch immer). Es ist auch Stress. Training benötigt auch mentale Vor- und Nachbereitung. Ebenso ein Arbeitstag. Krnakheiten und Verletzungen entstehen gerade auch durch zu viel "sich abhetzten". Trainingsort/Trainer und Berufsstandort sind auch nicht immer nur 5 Minuten von einander entfernt.
Das gleiche was für die Athleten gilt, gilt übrigens auch für "Spitzen"trainer. Ich finde es teilweise wirklich befremend unter welchen Voraussetzungen manche Leute denken, das Weltklasseleistungen zu erbringen werden mit ehrenamtlichen Trainern (oder ganz ohne) und nach Feierabend.

