11.09.2023, 07:02
(10.09.2023, 17:07)Rolli schrieb:Erstmal müssen sie das, um einen Block machen zu können. Das betrifft nur die U14 und U16, der Block fällt ja dann weg. Inwieweit das jetzt Sinn macht, kann man natürlich diskutieren. Ich finde es aber gut, dass die Hürden da zum "Pflichtprogramm" gehören: Was dort an Rhytmusgefühl, technischen Komponenten, aber auch an mentalen Komponenten gefragt ist, hilft am Ende in vielen anderen Disziplinen.(10.09.2023, 16:53)Jakob94 schrieb: Auch hier sehe ich die Problematik wie du. In der Praxis finde ich, man kann sich da wieder ganz gut an den Blockwettkämpfen orientieren: Alle müssen über die Hürden und sprinten, allgemeine Sprünge machen und wenigstens Basics im Wurf beherrschen. Alles darüber hinaus: Hochsprung, Drehwurf, Ausdauer, ggf. Inhalte abseits vom Block werden in "Spezialtrainings" ausgelagert. Wie man das dann genau gestaltet (im Verein oder in Kaderstrukturen, zusammen mit anderen Vereinen...) hängt sicherlich von den Gegebenheiten vor Ort ab - bei uns funktioniert das grundsätzlich aber relativ gut.Ich festehe nicht, warum müssen sie das? In U18 noch? U16?
Und was funktioniert "bei uns" gut?
Ih möchte nicht alles nur kritisieren aber man sollte schon einige alte "Grundlagen" kritischer hinterfragen.
Und ich sehe das auch nicht als unmöglich an: Wer über zwei Monate oder so einmal die Woche ein anständiges Hürdentraining bekommt, bringt das auch sicher ins Ziel und findet sich (selbst mit unterdurchschnittlicher Zeit im Flachsprint) irgendwo im Mittelfeld wieder. Wenn dann irgendwann durch körperliche Entwicklung die Flachsprintzeit besser wird, ist die Technik schon da, sodass es "nur" noch darum geht, das auch über die Hürden umzusetzen.
Und genau das klappt bei uns dieses Jahr ganz gut!

