(19.10.2014, 14:01)hkrueger schrieb: Die "Top-Leute" sollten dabei alles koordinieren, ohne sich anzumaßen, jede einzelne Aufgabe selbst machen zu müssen.Ich würde es bemessen ab Direktoren- und Vorstands- bzw. Geschäftsführerebene,
Dann würden sich auch nicht wöchentlich 80 Stunden ansammeln.
Ein Jürgen Klinsmann hat sich auch KnowHow eingekauft: Fitnesstrainer, Taktiktrainer, Psycholgen, Jogi Löw etc. weil er sich dessen bewusst war, dass er nicht alles selbst machen kann und sicherlich auch nicht besser als die engagierten Experten.
da reden wir über Zehn- oder Hunderttausende, je nachdem, wie weit wir im Mittelstand runtergehen.
Die können soviel delegieren wie sie wollen, und das machen sie natürlich,
aber dadurch kommern sie nicht von ihrer Stundenzahl runter.
Delegieren macht auch viel Arbeit: die richtigen Leute aussuchen, die einem 'berichten', etc.
Entscheidend ist der Konkurrenzdruck und der Druck durch die Investoren,
Da ist man immer unter Strom. hat permanent das Gefühl, nicht genug getan zu haben, oder es besser hätte machen zu können.
Dazu kommt das Ego: vor sich und der Welt nicht als Versager, sondern als erfolgreich dazustehen.
Nicht zuletzt geht es darum, für hunderte oder tausende von Mitarbeitern und tausende von Kunden Verantwortung zu tragen.
Manche Gemüter können dabei schlechten Schlaf bekommen.
Das Management einer Nationalmannschaft ist - mit Verlaub - überschaubarer.


