(08.02.2023, 13:27)Mateng schrieb:(08.02.2023, 08:13)diwa schrieb: Ohne etwas zu dieser Zahl sagen zu wollen:Jupp, wenn man eine solche Halle auch denkt für den normalen Trainingsbetrieb im Winter nutzen zu können, dann ist man auf dem Holzweg.
Jedes Konzert ist dann eine Woche, in der die Halle nicht für Leichtathletik genutzt werden kann….
Habe das (bevor sie jetzt ewig zu ist wegen Renovierung) jahrelang in der Europahalle in Karlsruhe gesehen. Wenn da mal wieder André Rieu oder wer auch immer da war, dann war die Halle immer für Tage dicht. Im Winter durchaus blöd, wenn man zwar eine Trainingshalle hätte, die aber regelmässig für andere Events blockiert ist. Darum aufpassen ;-)
Das Beste ist, wenn man als Trainer:in in fast jeder Situation unabhängig, möglichst pensioniert ist und sich finanziell im siebenstelligen Bereich befindet, damit man sich sein eigenes Imperium aufbaut. Es scheint überspitzt zu sein: aber Duplantis und Lavillenie haben es ebenfalls praktiziert. Sie haben ihr "Trainingsreich" im Garten und den Kraftraum ebenfalls am Haus draußen oder wahrscheinlich im Keller. Es fehlt nur noch die Halle.
Es hat schon Leute gegeben, die in Scheunen trainiert haben. Ich habe anfangs während meines Sportstudiums in Köln auch die Scheune meiner Vermieter (Bauern) benutzt und anschließend einen Nachbarkeller, den ich bezahlt habe. Zu Hause hatte ich immer Kraftraummöglichkeiten im Haus und den Kugelstoßkreis auch am Haus oder gegenüber auf einem Feld. Mir lagen Betteln und Abhängigkeiten nie. Geräte habe ich weitgehend selbst gekauft.
Wäre ich in meiner heutigen Lage und 50 Jahre jünger, würde ich mir ein Haus mit allen Raffinessen eines modernen Kraftraumes (etwa 100m²) mit einer tollen Ausschöpfung hervorragender Geräte hinsetzen. Das wäre ein Traum. Das würde eine "Talentschmiede" ohne viele Verletzungen und Operationen auf neuestem wissenschaftlichem und praktischem Stand ohne eine Störung von außen.
Gertrud

