Zitat:Die Welt-Leichtathleten des Jahres werden vom Weltleichtathletikverband IAAF gekürt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 100.000 Dollar verbunden.[sup][1][/sup]
(05.10.2014, 22:21)Atanvarno schrieb:(05.10.2014, 22:05)MZPTLK schrieb: Ich denke, man muss Robert wie jedem Menschen eine Einstellungsänderung zugestehen.Ganz dünnes Eis.
Muss man das Gatlin nicht auch zugestehen? Und wenn nicht Gatlin, was ist mit anderen Dopingsündern, die die Hardliner hier ja gern grundsätzlich lebenslänglich vom Sport ausgeschlossen sähen, unabhängig von den Fallumständen und dem Verhalten nach der Sperre?
Einstellungsänderung. Jede ist zu begrüssen.
Als Profi muss (sollte) man aus der Sicht eines Profis handeln. Da sind i.d.R. moralische Bedenken zwar anerkennenswert, jedoch aus wirtschaftlicher Sicht nicht förderlich. Ein 'Welt-Leichtathletik-Titel' wird in späteren Jahren (auch nicht in einer Statistik) nicht mit dem Zusatz "Harting hatte die Nominierung abgelehnt" versehen.
Wenn Gatlin gewinnt, so wird er immer als der "Welt-Leichtathlet des Jahres 2014" in der Statistik, auch bei der Werbung für Veranstaltungen erwähnt. [Übrigens, es sind auch 'Welt-Leichtathleten' in der Statistik, die - wenn auch nachträglich - des Dopingmißbrauchs überführt wurden.]
Aus diesem Grunde sollte R. Harting seine Nominierungs-Ablehnung noch einmal überdenken.
Heinz Engels, Mainz

