18.07.2021, 14:37
(18.07.2021, 12:05)Sebastian schrieb: Da ich allerdings blöderweise nicht die kleinste Idee für einen Paradigmenwechsel oder ein "neues System" habe, bleibt das jetzt auch nur wohlfeiles GeredeMeine Idee wäre ein Zurück. Das ist eine naive Idee, ich weiß. Der Sport des 20. und jetzt 21. Jahrhunderts hat zwei Quellen. Die eine ist idealistisch gegründet auf die olympischen Spiele der alten Griechen. Da steckt viel Romantik drin. Verwandt ist das britische "fair play", das sich aber auch nur der Adel leisten konnte.
Auf der Gegenseite steht der Radsport. Großgeworden in Frankreich, seine geistigen Vorläufer waren die britischen Wettbüros für Läufe, z.B. nach Brighton oder gegen Rennpferde. Das waren Arbeiter, die sich zum Plaisir der Wohlfühlesellschaft abgerackert haben.
Interessanterweise, mein Gefühl, steht Fussball ganz in der Mitte. Natürlich heute auf hässlichste Weise kommerzialisiert, aber mit gesundem Herzen. Vieleicht dadurch der Weltsport Nummer 1.
Oder nochmal ein anderes Wort: Umbesinnung. Was ist eigentlich der Sinn von Sport? Die Frage stelle ich jetzt erst mal so hin. An Herrn Bach, hochdekoriert, denke ich persönlich erst mal nicht.

