Hab ihr Erfahrung damit, taugt das wirklich etwas oder ist das nur eine zusätzliche Information die das anzeigt was man sowieso schon erkannt hat. Nach dem Marathon der Frauen und habe ich so meine Zweifel wenn die Tochter von Kuno Hottenrott, der so viel darüber schreibt und promotet, seine Tochter den Sprung ganz nach vorne nicht schafft.
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HRV-orientiertes Training ?
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Gestern, 11:24
(Gestern, 10:07)Läufer 800m schrieb: Hab ihr Erfahrung damit, taugt das wirklich etwas oder ist das nur eine zusätzliche Information die das anzeigt was man sowieso schon erkannt hat. Nach dem Marathon der Frauen und habe ich so meine Zweifel wenn die Tochter von Kuno Hottenrott, der so viel darüber schreibt und promotet, seine Tochter den Sprung ganz nach vorne nicht schafft. Hallo! Ich bin ein alter S., so wie Du, werter 800m Läufer. Ich habe in der Vorbereitung auf ein paar (hoffentlich landschaftlich überwältigende) Velotouren im Tessin noch einmal einen Ruhepuls von 39S/min erreicht. Offensichtlich durch eine konsequente Begrenzung der Trainingsintensitäten. Das ist für mich das beste Stressmanagement und auch zur Vermeidung ungewöhnlicher Pulsreaktionen ausreichend. Ich brauche keine Atemübungen. ![]() "Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."
Vor 11 Stunden
Was schreibt Hottenrott denn dazu? Nutzt er die HRV nur als Parameter zur Beurteilung des Erholungszustands oder tatsächlich in der direkten Belastungssteuerung im Training?
Ich kann ziemlich genau sagen, welche Faktoren meine nächtliche HRV in den Keller ziehen und dass bei Vorliegen dieser Faktoren es bspw weniger Sinn macht ein hartes Tempotraining zu absolvieren. Mir ist allerdings auch ohne HRV klar, dass ein Tempotraining nach einer durchgesumpften Nacht mit vier Stunden Schlaf nicht so gut laufen wird ![]() There is all the difference in the world between treating people equally and attempting to make them equal (Friedrich August von Hayek)
Vor 9 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 9 Stunden von Läufer 800m.)
(Vor 11 Stunden)Atanvarno schrieb: Was schreibt Hottenrott denn dazu? Nutzt er die HRV nur als Parameter zur Beurteilung des Erholungszustands oder tatsächlich in der direkten Belastungssteuerung im Training? grob funktioniert es so Key-Konzepte der HRV-Steuerung nach Hottenrott
so soll es funktionieren, und meine Frage bleibt bestehen, nutzt das jemand und fährt damit besser als mit den Dingen die man "einfacher" zu Verfügung hat. Es klingt ja sehr interessant und logisch, aber es scheint sich wohl nicht zu lohnen wenn man dadurch zwar schön viel mehr Daten generiert aber dann doch nicht besser in der "Trainingsausbeute" wird. Den link zu seiner Tochter habe ich gebracht, weil sie zwar gut ist ,aber nicht überragend gut ist und ja von ihrem Vater trainiert wird soweit ich weiß. Natürlich ist diese System kein Instrument was einem den Trainingsaufbau ersetzt.
Vor 9 Stunden
Sehr informative Antwort mit gutem Fragezeichen am Schluss! Da hake ich ein. Ein gravierender Faktor bei intensivem Ausdauertraining sind ( auch unerwartet auftretend) niedrige Glykogenstände in der Muskulatur. Zeigt sich das in dem hier angesprochenen Parameter? Also nicht erst, wenn bei der Belastung im Tempobereich die Beine schon bei gemäßigtem Pulsniveau rebellieren?
"Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."
Da heute die meisten Sportler eine Smartwatch, Whoop oder ähnliches haben, ist es zumindest nicht besonders kompliziert diesen Parameter in der Trainingssteuerung zu berücksichtigen (bezüglich "es gibt Dinge, die man einfacher zur Verfügung hat").
Die HRV reagiert (bei mir) definitiv sensibler auf Stressoren als beispielsweise der morgendliche Ruhepuls, Dinge wie einen sich entwickelnden grippalen Infekt kann man da auch sehr gut sehen. Individueller Referenzbereich, Baseline und Trendanalyse klingt für mich auch vernünftig, kann an dem Konzept also erstmal nichts schlecht finden. An dem Beispiel Laura Hottenrott jetzt festmachen zu wollen, dass das nicht funktioniert, finde ich wegen n=1 eher verwegen. Könnte ja auch sein, dass sie mit einem anderen Konzept der Belastungssteuerung weniger gut wäre als sie es jetzt ist. There is all the difference in the world between treating people equally and attempting to make them equal (Friedrich August von Hayek)
Vor 6 Stunden
(Vor 7 Stunden)Atanvarno schrieb: Da heute die meisten Sportler eine Smartwatch, Whoop oder ähnliches haben, ist es zumindest nicht besonders kompliziert diesen Parameter in der Trainingssteuerung zu berücksichtigen (bezüglich "es gibt Dinge, die man einfacher zur Verfügung hat"). n=1 stimmt schon, ist aber die einzige die ich kenne, die von Kuno Hottenrott trainiert wird und auch die einzige wo ich sicher bin, dass das System auch angewandt wird. Ich suche ja auch nach Erfahrungen von Sportler die das System anwenden.
Vor 6 Stunden
Und was ist mit den alten Methoden? In den 80ern hat man die Kontrolle der Trainingsbelastungen im Ausdauerbereich u.a. auf eine Bestimmung von Harnstoff und Kreatinkinase aus dem Blutserum bezogen: um die Trainingsbelastung im Vergleich zur Regenerationsfähigkeit zu qualifizieren. Und zwar sowohl den gewählten Trainingsumfang (und den möglichen Eiweißabbau bei Glykogenneogenese in der Muskulatur) als natürlich auch den Vergleich zur Belastungsintensität betreffend. Ferner hat man die in den Hormonhaushalt eingreifende psycho-physische Beanspruchung mit einem Anstieg der Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin in Verbindung gebracht. Dabei hat man sich mittels eines bestimmten Verfahrens (die Urinkonzentration betreffend) einen Aufschluss darüber versprochen, ob sich der Sportler in einer “ruhigen Ausgangslage” oder in psychischen Stress befindet. Darüber hinaus hat man eine Blutammoniakbestimmung in Erwägung gezogen, um zentrale Ermüdungen des Nervensystems zu erkennen.
Ich habe keinen Schimmer bzgl. dieser Verfahren. Mich würde aber interessieren, ob sie in der Trainingssteuerung tatsächlich (noch) praktiziert werden. Oder, ob solche Parameter wie im Fall von Hottenrott eine mögliche einfachere Alternative zu dem ein oder anderen Testverfahren darstellen. Wäre ja nicht ganz ausgeschlossen, dass jemand auch darüber Auskunft geben könnte . "Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."
Vor 5 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von Läufer 800m.)
(Vor 6 Stunden)Notalp schrieb: Und was ist mit den alten Methoden? In den 80ern hat man die Kontrolle der Trainingsbelastungen im Ausdauerbereich u.a. auf eine Bestimmung von Harnstoff und Kreatinkinase aus dem Blutserum bezogen: um die Trainingsbelastung im Vergleich zur Regenerationsfähigkeit zu qualifizieren. Und zwar sowohl den gewählten Trainingsumfang (und den möglichen Eiweißabbau bei Glykogenneogenese in der Muskulatur) als natürlich auch den Vergleich zur Belastungsintensität betreffend. Ferner hat man die in den Hormonhaushalt eingreifende psycho-physische Beanspruchung mit einem Anstieg der Katecholamine Adrenalin und Noradrenalin in Verbindung gebracht. Dabei hat man sich mittels eines bestimmten Verfahrens (die Urinkonzentration betreffend) einen Aufschluss darüber versprochen, ob sich der Sportler in einer “ruhigen Ausgangslage” oder in psychischen Stress befindet. Darüber hinaus hat man eine Blutammoniakbestimmung in Erwägung gezogen, um zentrale Ermüdungen des Nervensystems zu erkennen. ich glaube das war schon ein Jahrzehnt früher unter Wildor Hollmann, Joseph Keul, Aloys Berg, Wilfried Kindermann aktuell oder zumindest hat man in den 70zigern damit gestartet. Ob das nur Zeit noch genutzt wird zumindest punktuell weiß ich auch nicht, bin über Jahrzehnte nicht mehr an der Leichtathletik und Sport interessiert/aktiv gewesen , erst seit ca. 2 Jahren versuche ich mich je nach Zeit mehr mit dem Leistungsport und den heutigen Möglichkeiten zu berschäftigen. Aber ich denke Gemini oder andere Ki`s können sehr schnell eine Auskunft darüber geben |
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