(09.08.2026, 22:15)Befürworter schrieb: Schön, dass man so viel vom Hammerwerfen gesehen hat. Hegemann Weltmeisterin und Kienast kehrt ausgerechnet zum Saisonhöhepunkt mit einer Bronzemedaille zurück zu alter Form. Beide extrem vielversprechend in der Zukunft, und auch ohne sie immer noch genug Qualität in dieser Disziplin für drei weitere Starterinnen bei der EM.
Das reiht sich auch in die insgesamt gute Bilanz der deutschen Frauen ein. Fast alle haben die Erwartungen erfüllt oder übertroffen, die sich schon im Aktivenbereich als international konkurrenzfähig angemeldet haben. Eine Rebekka Feirle war mir dafür ehrlich gesagt bisher nicht wirklich aufgefallen, jetzt nach ihren tollen Auftritten schon.
Die Staffeln rausgerechnet gab es 14 Top8 Platzierungen für das deutsche Team , 13 davon für die Mädels.
Platzierungen und (fehlende) Medaillen einer U20 WM sollte man nicht überbewerten. Man kann davon ausgehen, dass sicherlich > 80 % der Finalisten Pros sind oder bereits wie Pros trainieren. Dazu kommt, dass es irgendwo immer ein Jahrzehnt- oder Jahrhundertathleten gibt. Spanien ist z.B. seither nicht durch Hindernisläufer bekannt.
Ich frage mich allerdings schon, ob der eine oder andere Start bei der Aktiven-DM die Athleten tatsächlich in besserer Form nach Eugene gebracht hat? Und gefühlt, waren es wenige Athleten, die ggü. Ihren Vorleistungen sich deutlich steigern konnten, was bei einer U-Meisterschaft durchaus üblich ist.
Der Laufbereich – bei der U18 EM noch eine Stärke – hat hier deutlich Federn gelassen. In Rieti war es sicherlich heißer, da die Vorläufe häufig vormittags waren, sollte auch die Zeitverschiebung nicht so stark in das Gewicht fallen. Eine Blamage, wie auf Insta ein User im Auslaufen-Podcast kommentiert hat, würde ich aber nicht sehen.