Vor 9 Stunden
(Gestern, 22:21)TranceNation 2k14 schrieb:(Gestern, 14:39)mariusfast schrieb: Das Thema wurde doch schon im anderen Thread diskutiert. Wir wissen jetzt alle dass es kein offizielles Debüt war. Fuer mich ist es halt trotzdem eins.
Diskutiert wurde gar nichts. Du hast geschrieben, dass es für dich nicht zählt, genau wie hier.
aj_runner z.B. beteiligte sich auch daran und bestätigte meine begründete Meinung.
Hendrik sagte doch im letzten oder vorletztem Podcast selbst, dass das offizielle Debüt ja schon in Köln 2023 war. Jedoch wurde das wie er sagt nicht vorbereitet, weshalb es für sie kein richtiges Profidebüt war. Und wie gesagt wenn ein Läufer aus der Canova Gruppe in Iten 40 KM in 3:10-15 Pace macht, nennt man es auch erst Debüt, wenn er versucht sein Potential, 3er Pace, bei einem Marathon zu laufen. Die Disziplin Marathon ist etwas komplett anderes, wenn man ans Limit geht und dies vorbereitet hat oder nicht (man läuft ja auch in ganz anderen Energiebereitstellungsbereichen etc. wenn man im Training nur an die aerobe Schwelle geht).
Und auch bei großen Stadtmarathons ist es nicht unüblich, Trainingsläufe bis zum Schluss zu machen. Bspw. begleitete Hendrik beim Köln Marathon 2022 seinen Kumpel Tobi bis ins Ziel mit 2:16 ca. h und bezeichnete es auch nur als Training. Fairerweise muss man aber sagen, dass Esther ja bereits beim Köln Marathon eine deutlich schnellere Zeit laufen wollte und dermaßen einbrach, weshalb sie schon die wirklichen Seiten des Marathons kennen lernte.
Ich kann trotzdem ihre Sichtweise nachvollziehen, verstehe aber auch die von Oliver. Das mit der "Glaubwürdigkeit" find ich allerdings etwas überzogen. Ich kaufe den Pfeiffers ab, dass sie einfach nur ihre ehrlichen Gedanken mitteilen und die Follower in ihre Gefühlswelt (die eben für sie wie ein Debüt war) mitnehmen wollten und nicht für eine mögliche Popularität bspw., die Leute in die Irre führen wollten. Dass Leistung an oberster Stelle steht, kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen. Sonst hätte Esther ja auch nicht diese mentalen Problemen, denn aus Social Media Sicht war diese Marathonvorbereitung sicherlich ein Erfolg.
“Anything we can actually do we can afford” Keynes


