21.09.2025, 12:44
Wobei man nicht weiß was mit Erholung gemeint ist, das kann komplett pause, anderer ausgleichssport oder einfach weiter laufen mit niedriger Intensität sein
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Saisonpause für Läufer ein Fehler?
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21.09.2025, 12:44
Wobei man nicht weiß was mit Erholung gemeint ist, das kann komplett pause, anderer ausgleichssport oder einfach weiter laufen mit niedriger Intensität sein
21.09.2025, 13:26
Er sagte "Donuts essen", also es wird schon eher unspezifisch sein
25.09.2026, 07:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.09.2026, 08:37 von mariusfast.)
(21.09.2025, 11:09)S_J schrieb:(21.09.2025, 10:48)TranceNation 2k14 schrieb: Johannes Motschmann spricht von "Erholung" in den nächsten Wochen, oh oh Wie auch immer. Unfassbar wie schnell die Form bei manchen Athleten verschwindet. Thorwirth war gerade mal 2 1/2 Wochen in der Saisonpause. Davor war seine Schwelle bei 2:55. Nun lief er knapp unter 36 Minuten beim Tübinger Erbelauf und es ging einfach nicht schneller. Siehe die ungläubige Reaktion von Pflieger, als Ruppert ihm gesagt hat, dass er die Schwelle nach der Saisonpause bei 3:15 Min anfängt und im Peak bei 2:45. Ich find die Überheblichkeit und Häme über vermeintlich nicht vorhandene Lizenzen und auch über falsche Informationen von daher unangebracht, weil die Erfahrung unterschätzt wird. Und dass es problemlos, ist genauso eine falsche Pauschalisierung. Weil eben immer noch vielen Trainer da pauschalisieren und denken 2 Wochen überhaupt nichts ausmachen würde, weil man ja wie Lydiard davon ausgeht, Ausdauer konservieren zu können. Es geht auch nicht nur um die Saisonpause, sondern um eine zu starke Periodisierung und auch beim Tapern vor einem Marathon m.E. teilweise übertreiben). Und auch nicht bei jedem dauert es gleich lange bis die Form aufgebaut ist. “Anything we can actually do we can afford” Keynes
25.09.2026, 09:13
Also konzipiert Ruppert seinen Aufbau falsch?
25.09.2026, 09:50
(20.09.2025, 21:29)dominikk85 schrieb: Ich denke das mit dem Abbau durch Pause wird übertrieben. Klar baut man schnell ab, aber so ein Profi baut das ganze auch wieder schnell auf. Profis kommen ja auch nach Monaten der Verletzung wieder zurück und es gab auch Fälle wo Profis 2-3 Jahre nach dem Rücktritt noch ein erfolgreiches Comeback hatten, wer entsprechendes Talent und eine entsprechende Basis hat kann das auch schnell wieder aufholen. Aus meiner Erfahrung gibt es keine generelle Empfehlung wie lang oder wie inhaltlich ein Saisonpause zu gestalten ist. Das hängt immer davon ab welche Vorbelastungen ein Athlet in der Saison hatte. Das geht von nicht ausgelastet bis hin zum struktureller Überlastung oder Verletzung. Der erste benötig gar keine Pause und kann je nach trainingsphiloshie sein System weiter machen, egal ob Block oder klassische Periodisierung usw. Bei jemanden bei dem ich Übertraining feststelle rate ich je mach Schwere auch zur Pause, bei ersten neurologischem Overeaching auch totale Pause über Wochen. Was wie schnell durch Pause abgebaut wird ist ziemlich gut erforscht. hier mal ein Ausszug für Läufer die wirklich nichts machen Physiologie Erster Verlust 5 bis 10 Tage Enzymaktivität, Laktatpufferung, Plasmavolumen & Race-Pacing Mittlerer Verlust 2 bis 4 Wochen VO2max, Mitochondriendichte, Glykogenspeicher Trägster Verlust > 4 Wochen Basis-Kraft, Sehnensteifigkeit, strukturelles Herzvolumen Da ungefähr die Regel gilt der Aufbau dauert doppelt solange wie der Abbau wobei ein Spitzensportler schneller die Form verliert als ein Amateur, aber auch schneller wieder oben ist.
26.09.2026, 08:57
(25.09.2026, 09:50)Läufer 800m schrieb:Und ab wann kann man sagen, macht es keinen Unterschied mehr, ob du mehrere Wochen oder gar mehrere Jahren aussetzen musst. Also bei mir ist das schon recht früh so. Ein paar Wochen machen keinen Unterschied zu 5 J.. Also benötigt die gleiche Zeit, um es wieder aufzubauen.(20.09.2025, 21:29)dominikk85 schrieb: Ich denke das mit dem Abbau durch Pause wird übertrieben. Klar baut man schnell ab, aber so ein Profi baut das ganze auch wieder schnell auf. Profis kommen ja auch nach Monaten der Verletzung wieder zurück und es gab auch Fälle wo Profis 2-3 Jahre nach dem Rücktritt noch ein erfolgreiches Comeback hatten, wer entsprechendes Talent und eine entsprechende Basis hat kann das auch schnell wieder aufholen. Hentschel hat auch mal darüber gesprochen. Er hatte damit weniger Probleme. Seine Frau war auch ebenf. Spitzenniveau (trainierte u.a. bei Kurt Ring) und tat sich hingegen extrem schwer und war viel zu lange viel zu weit entfernt, um zu sagen, dass man auf einem hohen Schwellenniveau die Grundlage aufbauen kann. Da verliert man schon mal wichtige Wochen und Monate. “Anything we can actually do we can afford” Keynes
26.09.2026, 13:13
Das hängt aber doch auch an unglaublich vielen beeinflussbaren und nicht beeinflussbaren Faktoren, z.B. Lebensstil/Lebenswandel/Ernährung, muskuläre Konstitution/Metabolismus/weitere Genetik, Gesundheit u.v.m.
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