Die Wissenschaft schreitet immer weiter fort, so dass teilweise vorherige Forschungen korrigiert werden müssen. Im Wurfbereich kommt es häufig zu Problemen im ISG-Gelenk. Noch zu meiner Zeit hieß es, dass dort keine Bewegungen erfolgen, weil eben nur Studien in vitro und meistens eben bei älteren Menschen vorlagen, wobei das Gelenk meistens versteift war. Jetzt weiß man aber, dass es hier Schwankungsprozesse gibt, die man sehr genau ausloten muss. Wenn man nicht über Detailwissen verfügt, kann man dieses Gebiet nicht ruhig halten. Zudem bewegt sich das Gelenk im Kontext. Das macht die Sachen für Einflussnahmen so schwierig.
Wenn dann Gelenke „falsch eingehängt“ sind wie bei einer femoralen Anteversion und permanent sehr hohe Belastungen aufgepfropft werden, werden die Fehlstellungen immer weiter in die Sackgasse geführt, so dass es zu diesen dramatischen Auswirkungen kommt. Hier hilft im Grunde nur enorm geschultes Personal im Spitzenbereich. Man muss derartige Inhalte in der Fortbildung etablieren. Ich hoffe, dass der Verband auf meinen Vorschlag eingeht und ihn aufnimmt.
Die IR im Absprungfuß bei Wester und Mihambo hätte längst Thema bei den Verantwortlichen sein und zur Korrektur führen müssen. Auch die Absprunggestaltung bei Salman-Rath hätte mich schon sehr früh besorgt und zu einer Änderung bewegt. Natüriich geht das alles nicht in einer Woche. - Man kann doch die letzten zwei Schritte und das Absprungverhalten sehr gut miteinander im Idealbild und de facto bei der Athletin vergleichen und dann erwarten, dass in großem Rahmen Korrekturen vorgenommen werden. Sicherlich muss man dazu das Technikbild bis ins Detail beherrschen, was sogar bei BT nicht immer vorhanden ist, wie ich leider feststellen musste.
Daher sollte man auf Fortbildungen fachliche Diskussionen ruhig "bis aufs Blut" zulassen. Die besseren Argumente zählen.
Die femorale Anteversion führt meistens zum übertriebenen Hohlkreuz, das wiederum Winkelveränderungen innerhalb des ISG-Gelenkes hervorruft. Es entstehen folglich Kettenreaktionen auch in der Schädigung von Strukturen.
Gertrud
Wenn dann Gelenke „falsch eingehängt“ sind wie bei einer femoralen Anteversion und permanent sehr hohe Belastungen aufgepfropft werden, werden die Fehlstellungen immer weiter in die Sackgasse geführt, so dass es zu diesen dramatischen Auswirkungen kommt. Hier hilft im Grunde nur enorm geschultes Personal im Spitzenbereich. Man muss derartige Inhalte in der Fortbildung etablieren. Ich hoffe, dass der Verband auf meinen Vorschlag eingeht und ihn aufnimmt.
Die IR im Absprungfuß bei Wester und Mihambo hätte längst Thema bei den Verantwortlichen sein und zur Korrektur führen müssen. Auch die Absprunggestaltung bei Salman-Rath hätte mich schon sehr früh besorgt und zu einer Änderung bewegt. Natüriich geht das alles nicht in einer Woche. - Man kann doch die letzten zwei Schritte und das Absprungverhalten sehr gut miteinander im Idealbild und de facto bei der Athletin vergleichen und dann erwarten, dass in großem Rahmen Korrekturen vorgenommen werden. Sicherlich muss man dazu das Technikbild bis ins Detail beherrschen, was sogar bei BT nicht immer vorhanden ist, wie ich leider feststellen musste.

Die femorale Anteversion führt meistens zum übertriebenen Hohlkreuz, das wiederum Winkelveränderungen innerhalb des ISG-Gelenkes hervorruft. Es entstehen folglich Kettenreaktionen auch in der Schädigung von Strukturen.
Gertrud