14.08.2016, 16:11
Im Leistungssport geht es darum Leistung zu bringen. Nicht irgendwann und irgendwo, sondern bei internationalen Höhepunkten. Dafür werden die Sportler gefördert (wenn auch nicht immer optimal) und ich gehen davon aus, dass der Leistungsgedanke einen hohen Anteil an der Motivation der Sportler besitzt. Erwartungen ergeben sich hier ganz zwangsläufig, sowohl auf Sportler- als auch auf Zuschauerseite.
Wenn jetzt zum wiederholten Mal ein Athlet oder gar Athleten einer Disziplin die Leistung beim Höhepunkt nicht abrufen können, dann wird man das doch wohl sagen und eventuelle Gründe benennen dürfen. Wo ist das Problem?
Fair sollte man natürlich bleiben und die Kritik entsprechend differenzieren. Jakubzcyk ist bis auf 0,13 s an seine Saisonbestleitung herangekommen und hat angesichts der Vorbereitung einen soliden Job gemacht. Reuse, Haase und auch Pinto sind für mich schon eine Enttäuschung. Hier stellt sich dann direkt die Frage nach dem Maßstab. Bis auf Jakubczyk haben alle 100 m Starter ihre Vorleistungen Mannheim oder Clermont erzielt. Das und warum diese Wettkämpfe nicht das "wahre" Leistungsvermögen widerspiegeln wurde hier ja nun schon oft genug diskutiert.
Wenn jetzt zum wiederholten Mal ein Athlet oder gar Athleten einer Disziplin die Leistung beim Höhepunkt nicht abrufen können, dann wird man das doch wohl sagen und eventuelle Gründe benennen dürfen. Wo ist das Problem?
Fair sollte man natürlich bleiben und die Kritik entsprechend differenzieren. Jakubzcyk ist bis auf 0,13 s an seine Saisonbestleitung herangekommen und hat angesichts der Vorbereitung einen soliden Job gemacht. Reuse, Haase und auch Pinto sind für mich schon eine Enttäuschung. Hier stellt sich dann direkt die Frage nach dem Maßstab. Bis auf Jakubczyk haben alle 100 m Starter ihre Vorleistungen Mannheim oder Clermont erzielt. Das und warum diese Wettkämpfe nicht das "wahre" Leistungsvermögen widerspiegeln wurde hier ja nun schon oft genug diskutiert.

