13.07.2016, 22:28
(13.07.2016, 19:07)Pippen schrieb:Ich kann den DLV gut verstehen das man nicht auf Trials setzt wie in manch anderen Ländern. Generell gibt es beim DLV ja aber auch nur in ganz wenigen Disziplinen überhaupt die Situation, das mehr als drei Sportler die Normen schaffen. Ich persönlich finde das Modell der Trials nicht sonderlich fair. Zudem muss dann darauf auch speziell die Form aufgebaut werden. Dann noch EM und Olympia, das wäre kaum machbar. Zumindest wenn man die beste Form eigentlich in Rio haben möchte. Feste Richtlinien sind aber ebenfalls schwer, da manche Wettkämpfe einfach nicht vergleichbar sind von den Bedingungen. Und das der DLV etwas Mitsprache haben möchte bei der Nominierung ist auch gut, in vielen anderen Sportarten wird sogar "einfach so" entschieden. Damit man auch etwas nach Form etc. nominieren kann da die besten drei hin fahren sollen, die dann in Rio hiffentlich fit sind.(13.07.2016, 18:45)Gertrud schrieb: Man kann ihr den "schwarzen Peter" meines Erachtens nicht zuschieben. Es geht nichts über ganz klare und eindeutige Kriterien im Vorfeld.
Genau deshalb muss man ihr einen Vorwurf machen, denn es fehlten klare und eindeutige Kriterien. Hätte man gesagt, die dt. Meisterin und darüberhinaus die Beiden mit dem weitesten Wurf des Jahres werden für Rio nominiert, dann gäbe es keine Schwierigkeiten. Warum tat man es nicht? Offensichtlich will der DLV Sportler nicht nur nach Leistung zu Wettkämpfen schicken, sondern behält sich anderweitige Kriterien vor - nur so ist die Wischi-Waschi-Nominierungspolitik zu interpretieren, ansonsten würde man trials veranstalten und basta.
Vielleicht sollten ein paar Pflichtwettkämpfe festgelegt werden o.ä. wo dann weniger die Weite als vielmehr der direkte Vergleich zählt. Nur für dieses Jahr ist das soweiso hinfällig. Schade für alle, da gewinnt keiner in der Konstellation.

