Zitat:Sehe ich mir Videos an, fällt es mir schwer, zu beurteilen. ob die Füße oder das Gesäß den letzten Abdruck hinterlassen.
Das ist bei den normalen Fernseh- und Videoaufnahmen aus der Distanz auch nur ansatzweise möglich! Um das wirklich zu beurteilen bedarf es einer seitlich in der Nähe des Landepunktes angebrachten Kamera mit viel Licht um eine starke Zeitlupe zu ermöglichen. Eine solche Zeitlupe offenbart zum Beispiel, dass die Füße den Sand berühren, aber noch lange nicht stoppen, sondern sich bis zu 30 cm schräg in den Sand "bohren". Bei einer gelungenen Landung zieht das Gesäß hier genau hinterher in die entstandene Senke, markiert man im Video genau die Postition wo die Füße im Sand den ersten (also zu messenden) Abdruck hinterlassen und markiert dann die Stelle an der das Gesäß den Boden berührt, so ist das meist genau die gleiche Stelle (Variation um wenige Zentimeter sind immer möglich, dass hängt auch von der Beweglichkeit der Gelenke vom Fuß bis zur Hüfte des Springeneden ab, Frauen haben bei gleicher Fußstellung leichte anatomische Vorteile).
Dieses Prinzip des Einklappens des Körpers funktioniert nur aufgrund des Widerstandes den der Sand beim Eindringen der Füße aufbaut, die Landung eines "Weitsprungs" ins Wasser sieht z.B. in einem ähnlichen Videoaufbau ganz anders aus, die Füße werden hier nur eher gering gebremst, der Springer saust in der angefangenen Landehaltung direkt ins Wasser (waren zwar nur Spielereien mit einer neuen Kamera, die 240 Bilder/s schaffte die wir da vornahmen, aber doch aufschlussreich). Kann jeder auch ohne Kamera selbst physisch erfahren. (Badehose nicht vergessen, könnte sonst schmerzhaft werden…
