01.02.2016, 21:40
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.02.2016, 21:49 von Hellmuth K l i m m e r.)
(01.02.2016, 16:18)MZPTLK schrieb:Hellmuth K l i m m e r schrieb:Aber selbst Bob Beamon landete nicht optimal; seine Füße waren zwar beim Landeanflug über Gesäßhöhe, sie fielen aber bis zur Grubenberührung auf ca. 45° (im Vgl. zur Horizontalen). Das zeigte sich auch darin, das er - mehr ein "<i>Sprinter-Springer"! - durch ein beim Absprung verursachtes Drehmoment n.v. nach der Landung 3 ... 4 beidbeinige Hüpfer nach vorn machte.
(Wäre er vielleicht n o c h w e i t e r gesprungen - bei bessere Landung?
Eine Vorwärtsrotation kann ich bei diesem Sprung nicht erkennen.
Seine Landung erscheint mir nahezu optimal, leider kann man das anhand des vorliegenden Filmmaterials nicht genau erkennen.
Auf der mir vorliegenden Bildreihe meines ehem. Kollegen Prof. Heinrich GUNDLACH/WZ des DVfL der DDR (in Balkenhöhe, v. li.; insges. 48 Bilder, 35-mm-Kamera)
erkennt man, dass B.B.
- einen unheimlich langen letzten Schritt auf den Balken (!) macht,
- den Kopf stark in den Nacken nimmt (was die Streckaktivitäten reflektorisch verbessert);
- im von mir beschriebenen < von ca. 45° (U.schenkel zur Horiz.) landet und nicht zurückfällt, sondern mit viel Schwung nach vorn hüpft - das geht eben nur, wenn die Landung nicht "ausgereizt" war. (Sonst wäre er g e r a d e n o c h s o , wie ich schrieb, also optimal gelandet.)
Und allein darum ging es hier im von gera eröffneten Thread.
H. Klimmer / sen.
P.S.: Und das Hebeln im Sand geht sehr wohl; "weiter unten", etwa 30 ... 40 cm tiefer bietet auch der weicheste Sand ausreichend Widerstand.
