01.02.2016, 09:42
(31.01.2016, 17:41)lor-olli schrieb:Hallo lor-olli ,(31.01.2016, 13:38)gera schrieb: …du schreibst, die Beine müssten in Linie des KSP landen.
Müssen sie nicht mind. ca. 30 cm davor landen, damit der dem KSP etwas entfernte Hintern noch vor der KSP-Linie in den Sand kommen kann ?
....Wenn die Füße den "festen" Boden berühren, muss der Gewichtsanteil der unteren Beine vom KSP abgezogen werden, der KSP "wandert" dementsprechend weiter nach oben. Sinken die Füße aber tief in den Sand, werden sie gar nicht bis kaum gestützt, ihr Gewichtsanteil bleibt erhalten, der KSP verändert sich nicht (kaum) und wird am "ballistischen Auftreffpunkt" landen, sprich man landet hinter den Füßen auf dem Po.
....Man kann die Physik nutzen, man kann sie nicht "überlisten".
Nicht vergessen darf man aber auch, dass die Zeit zur Reaktion (des "Füße voraus Greifens") extrem knapp ist und der Bewegungsablauf in der Regel automatisiert und instinktiv erfolgt.
es wird zwar immer theoretischer , aber Trainer sollten doch die Zusammenhänge wissen bzw. als kurze Empfehlung gesagt bekommen.
Weshalb das Gewicht der Beine bei der Landung abgezogen werden soll und so er KSP nach oben wandert, erschließt sich mir nicht. Das landen im Sand erschwert die Landung m.M. auch nicht, im Gegenteil er ermöglicht erst eine gute Landung.
Versuche doch mal auf festem Untergrund mit vorgestreckten Beinen zu landen<< das macht die Knochen kaputt und Du fällst garantiert nach hinten zurück.
Das nachgeben des Sandes und das sofortige verringern des Kniewinkels verkürzen den Hebel Fuß bis KSP ständig und nur so gelingt es dem Springer die vorhandene Energie nach vorn oben umzulenken, sprich den Hintern hochzubringen.
Würde der Hebel so lang bleiben würde es keiner schaffen.
Auch wird die Landung besser, wenn sie aktiv eingeleitet wird, wenn man gut ist , automatisiert sich dies.
Dazu mehr in der nächsten Antwort.