Die Frage die ich mir immer wieder stelle: Sagen wir dem Leistungsgedanken so lange adieu, bis wir das partizipative Miteinander in allen Lebensbereichen erreicht haben (spätestens im Haushalt wird es vermutlich problematisch
).
Derzeit wird eine Meldung durch die Medien gereicht, die besagt, dass knapp ein Viertel der Studierenden psychologische Hilfe gegen den “Studienstress“ in Anspruch nehmen muss - Symptome einer Leistungsverweigerungsgesellschaft, tatsächlich sinkender Leistungsfähigkeit oder real gestiegener Leistungsansprüche durch das Studium?
Tun wir den Kindern und Jugendlichen wirklich einen Gefallen, wenn sie sich nicht mehr sportlich messen müssen? Die Unausweichlichkeit unserer gesellschaftlichen Leistungsmessung bedarf meiner Meinung nach eines Konzepts wie diesen Überprüfungen begegnet werden kann oder muss, bestimmt lernt man dies nicht durch Vermeidung! Ist die vor Augen geführte “Nicht-Leistung“ nicht auch eine Voraussetzung für eine realistische Selbsteinschätzung – wer bestimmte Internetthreads in den “sozialen Medien“ mal kritisch begutachtet, gewinnt den Eindruck wir leben unter lauter Einsteins, Goethes, Hawkings, Rolling Stones, Churchhills. Wieso begegnen mir dann nur George Bushs, Mantafahrer, Konsaliks und Co. ?
Die Kultusministerien sehen es wohl ähnlich, denn an eine Abschaffung der Bundesjugendspiele denkt dort niemand - Einstellen werden wir sie aber vielleicht doch in so ferner Zukunft, wenn ich mir den Zustand vieler (schulischer) Sportanlagen betrachte.
Edit: Heute (9.7) abend um 20.30Uhr, läuft auf 3sat ein passender Beitrag: Generation Weichei

Derzeit wird eine Meldung durch die Medien gereicht, die besagt, dass knapp ein Viertel der Studierenden psychologische Hilfe gegen den “Studienstress“ in Anspruch nehmen muss - Symptome einer Leistungsverweigerungsgesellschaft, tatsächlich sinkender Leistungsfähigkeit oder real gestiegener Leistungsansprüche durch das Studium?
Tun wir den Kindern und Jugendlichen wirklich einen Gefallen, wenn sie sich nicht mehr sportlich messen müssen? Die Unausweichlichkeit unserer gesellschaftlichen Leistungsmessung bedarf meiner Meinung nach eines Konzepts wie diesen Überprüfungen begegnet werden kann oder muss, bestimmt lernt man dies nicht durch Vermeidung! Ist die vor Augen geführte “Nicht-Leistung“ nicht auch eine Voraussetzung für eine realistische Selbsteinschätzung – wer bestimmte Internetthreads in den “sozialen Medien“ mal kritisch begutachtet, gewinnt den Eindruck wir leben unter lauter Einsteins, Goethes, Hawkings, Rolling Stones, Churchhills. Wieso begegnen mir dann nur George Bushs, Mantafahrer, Konsaliks und Co. ?

Die Kultusministerien sehen es wohl ähnlich, denn an eine Abschaffung der Bundesjugendspiele denkt dort niemand - Einstellen werden wir sie aber vielleicht doch in so ferner Zukunft, wenn ich mir den Zustand vieler (schulischer) Sportanlagen betrachte.
Edit: Heute (9.7) abend um 20.30Uhr, läuft auf 3sat ein passender Beitrag: Generation Weichei
