Dass der MZ aus dem Koordinatensystem der Altachtundsechziger nicht rauskommt, ist schon lange klar. Deshalb kann er zwischen dem Realitäts- und dem Lustprinzip nur schwer unterscheiden. Geschweige denn einen Weg finden.
Zum "Hinterherhandy"
Dass man für bestimmte Sachen kein Talent hat, ist klar. Ein guter Pauker aber weiß das. Vor allem im Sport. Zu meiner Zeit gab es mal eine Regelung, wo sich die Gesamtnote aus „Fertigkeiten“ (oder so ähnlich) und „Leistungsstreben“ zusammensetzte. So konnte ich bei bestimmten Sportarten trotzdem auf einen guten Schnitt kommen. Den Hinterhertyp mit dem Handy hätte es bei dieser Regelung hart getroffen. Zu Recht, wie ich finde. Aber nicht nur deshalb, weil er keinen Leistungswillen zeigte, sondern das gemeinsame Unternehmen der Lächerlichkeit preisgab. (Auf wenn es nicht so gemeint war) Sicher, die individualistische "Freiheitslösung" (mir die Freiheit nehmend, mich von dem Scheiß zu distanzieren) ist ein probater Ausdruck einer klaren Präferenz des Lustprinzips. Die Realität meiner schwachen Ausdauerfähigkeit ist Scheiße. Aber ich erziele dennoch nen Lustgewinn draus. Und damit sich’s auch reimt: Applaus!
Beim Vorrang des Realitätsprinzips aber wird unterstellt, dass man sich zu einer Bereitschaft entschließt, das beste aus schlechten Bedingungen zu machen. Dieser Vorrang ist keineswegs beliebig, sondern gehört zum unterschwelligen Understatement der Schule. Und der Vorrang des Realitätsprinzips macht es ja auch möglich, dass in dem Fall ebenfalls Applaus von den Mitschülern kommt. Das wäre dann zugleich Ausdruck eines hohen sozialen Bildungsniveaus.
Und das Laufen kann man danach trotzdem noch unter der Rubrik „so ne Scheiße“ kommunizieren. Per Handy-versteht sich. Is eh klar! Aber es ist eben auch eine andere Form der Einsicht möglich.

Zum "Hinterherhandy"
Dass man für bestimmte Sachen kein Talent hat, ist klar. Ein guter Pauker aber weiß das. Vor allem im Sport. Zu meiner Zeit gab es mal eine Regelung, wo sich die Gesamtnote aus „Fertigkeiten“ (oder so ähnlich) und „Leistungsstreben“ zusammensetzte. So konnte ich bei bestimmten Sportarten trotzdem auf einen guten Schnitt kommen. Den Hinterhertyp mit dem Handy hätte es bei dieser Regelung hart getroffen. Zu Recht, wie ich finde. Aber nicht nur deshalb, weil er keinen Leistungswillen zeigte, sondern das gemeinsame Unternehmen der Lächerlichkeit preisgab. (Auf wenn es nicht so gemeint war) Sicher, die individualistische "Freiheitslösung" (mir die Freiheit nehmend, mich von dem Scheiß zu distanzieren) ist ein probater Ausdruck einer klaren Präferenz des Lustprinzips. Die Realität meiner schwachen Ausdauerfähigkeit ist Scheiße. Aber ich erziele dennoch nen Lustgewinn draus. Und damit sich’s auch reimt: Applaus!
Beim Vorrang des Realitätsprinzips aber wird unterstellt, dass man sich zu einer Bereitschaft entschließt, das beste aus schlechten Bedingungen zu machen. Dieser Vorrang ist keineswegs beliebig, sondern gehört zum unterschwelligen Understatement der Schule. Und der Vorrang des Realitätsprinzips macht es ja auch möglich, dass in dem Fall ebenfalls Applaus von den Mitschülern kommt. Das wäre dann zugleich Ausdruck eines hohen sozialen Bildungsniveaus.
Und das Laufen kann man danach trotzdem noch unter der Rubrik „so ne Scheiße“ kommunizieren. Per Handy-versteht sich. Is eh klar! Aber es ist eben auch eine andere Form der Einsicht möglich.
