Zitat:Die Quantenphysik beschreibt die Natur viel besser, denn in der Quantenwelt herrscht die mehrwertige Logik, also nicht nur ja und nein, sondern ein Sowohl-als-auch.
Nicht die Begriffe sind das Wesentliche, sondern die Beziehungen,
das Dazwischen zwischen den Begriffen.
Soweit ist es also schon gekommen, unsere Erkenntnisse (z.B. in der Quantenmechanik) halten uns unsere Unzulänglichkeit (z.B. in der Sprache) vor Augen - aber das musste ja von einem Physiker kommen

Das kommunikative Element der Philosophie stellte schon immer die größte Herausforderung dar - ein Physiker tut sich da mit der Formelsprache erheblich einfacher. Witziger Weise schreibt der Physiker stringent und kurz (sprachlich) und wird kaum verstanden, wogegen der Philosoph vermeintlich "einfach" und "klar" spricht (im umgangssprachlichen Sinne - deutlich) und die meisten glauben ihn verstanden zu haben. Allerdings erhält man auf Nachfrage als Antwort oft ein sehr fehlerhaftes Wort-Beziehunggeflecht... ( = verbalisierte Quantenmechanik??? )
Der Kreis schließt sich, wenn ein Sportphilosoph über den Sport, den wir alle kennen und lieben, schreibt und ihm niemand folgen kann. Geht mir jedenfalls so wenn ich etwa die "großen Fußballphilosophen" höre, da frage ich mich oft, ob wir wirklich die gleichen Sinneseindrücke verarbeiten. Ton und Bild stehen im krassen Missverhältnis. Wir Leichtathleten können wenigstens nachmessen...
