10.08.2026, 13:38
(10.08.2026, 13:24)mark1967 schrieb:(10.08.2026, 13:22)Barnie schrieb:(10.08.2026, 13:12)Reichtathletik schrieb:(10.08.2026, 12:50)Barnie schrieb:(10.08.2026, 12:41)Reichtathletik schrieb:(10.08.2026, 12:37)Barnie schrieb: Weitsprung war jetzt auch etwas ernüchternd: vier Ungültige und der beste Versuch bei sechs Anläufen war 7,60m.
Wie gesagt vielleicht sollte man bei den Ergebnissen nicht auf die Athleten schimpfen sondern Fragen: Warum werden 2/3 der Springer (nach der Verletzung dann 100%) nicht von ihren Heimtrainern betreut?
Ich schimpfe nicht, sondern ich stelle fest. Und wer Weitsprung nicht auch ohne Heimtrainer kann, der hat etwas falsch gemacht.
Wurde nicht neulich noch lang und breit diskutiert, wie schlimm es Malaika hat, weil Uli Knapp krank war... Und wie toll man ihn dann telefonisch zugeschaltet hat?
Natürlich muss es auch ohne gegen. Aber wir verzichten hier ja freiwillig auf ein paar Prozent Leistungsausprägung.
Diese Diskussion muss ich wohl verpasst haben. Und wenn es Bob Beamon gewesen wäre, ich hätte das gleiche gesagt.
Wenn bei sechs Versuchen nicht mehr als 7,60m herauskommt und man dann als "Erklärung" sagt, das lag am fehlenden Heimtrainer, dann ist mir das etwas zu billig.
so direkt vielleicht nicht, aber wenn beide Weitspringer zum ersten Mal bei so einem Großereignis antreten, könnte etwas psychologische Hilfe schon gut sein.
Eben. Und im Fall von Plitzko/Kral haben wir es mit einem Ex-NWBT zu tun, der einen ganzen Standort und zahlreiche U-EM/WM-Teilnehmer:innen betreut (hat). Da wäre es auch für ihn sicher hilfreich, wenn man als Land Trainer entwickeln will, damit sie z.B. einen Knapp wenn der sicherlich irgendwann aufhört mal nachfolgen sollen.
Man kann das sicherlich diskutieren. Und eine Vor-Ort-Betreuung ist nicht vergleichbar mit Training. Da kann es auch Experten für beide Bereiche geben und teilweise die fremde Ansprache sogar helfen. Ich finde nur, wenn die erwartbaren Reaktionen a la "alle Weitspringer draußen, die sind nicht gut/rechtzeitig fit/kommen nicht mit dem Durck klar" etc. kommen, die sich alle auf die Sportler konzentrieren, wäre es vielleicht sinnvoll, auch auf die Rahmenbedingungen zu schauen, die man den Sportlern bietet.
Ceterum censeo limites numeri certantium in certaminibus Germaniae esse delendos.


