Gestern, 13:14
Wenn solche ‘Erzählungen’ (oder idealtypischen Festlegungen) ihr Ende finden, könnte es daran liegen, dass man zu der Erkenntnis kommt, dass der Rekord eigentlich nichts mit einem Fort-schreiten zu tun hat. Sondern eher damit, dass sich der Mensch selber näher kommt. Und zwar im Prozess des Auslotens seiner natürlichen Grenzen. Wer sie leugnet, ist ein Narr - und wer sie durch Technik ‘überlistet’ schlichtweg unsportlich.
Man wird sehen, ob und wie der Sport sein Selbstverständnis beizubehalten vermag. Im klassischen Mythos gab es den Begriff der Hybris. Wer bei 1:55 h sicher den Neid der Götter heraufbeschworen hätte, musste mit üblen Bestrafungen rechnen. Wir müssen uns eingestehen: Moderne Erzählungen können ganz anders enden…
Man wird sehen, ob und wie der Sport sein Selbstverständnis beizubehalten vermag. Im klassischen Mythos gab es den Begriff der Hybris. Wer bei 1:55 h sicher den Neid der Götter heraufbeschworen hätte, musste mit üblen Bestrafungen rechnen. Wir müssen uns eingestehen: Moderne Erzählungen können ganz anders enden…
"Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."

