Vor 2 Stunden
Der Satz vom Menschen als Maß aller Dinge hat viele Bedeutungen. Deshalb versuche ich im Verweis auf eine hier relevante Bedeutung - und Deiner Vermutung zu antworten, dass die Philosophie kein anderes Maß als den Menschen kennen kann.
Zunächst: Eine Simulation bleibt eine Simulation, und zwar auch dann, wenn sie bessere Ergebnisse als das Original liefert. Eine Simulation bleibt stets auf das Original angewiesen. Und das Original (ob nun als Sprinter, Denker oder Gazelle) wird als natürliches Wesen in dem Sinne bezeichnet, dass es nicht von Menschen hergestellt worden ist. Vielmehr nutzt der Mensch bei Simulationsstrategien, die auf die Verbesserungen von natürlichen Bewegungsformen (einschließlich Denkbewegungen) zielen, die (vorgegeben) rationale Ordnung der Natur.
Damit zur Frage, ob die Philosophie einen anderen Maßgeber als den Menschen annehmen kann. Ich beantworte die Frage nicht direkt, sondern im Verweis auf Leute wie Leonardo da Vinci, Leibniz, Newton, Kepler usw. Diese hätten auf einen nicht-menschlichen Akteur verwiesen: welcher der Natur jene rationale Ordnung verliehen hat, die uns als Grundlage für simulationsorientierte Konstruktionen dient. Insofern bilden die Fähigkeiten des Menschen allenfalls das Maß für ein angemessenes Verständnis der göttlichen Weltkonstruktion. Man wäre unter diesen Voraussetzungen (verständlicherweise) nicht auf die Idee gekommen, unsere durch durch Wissenschaft und technische Anwendung angetriebenen Konstruktionen als Verbesserung eines unzureichenden Originals zu verstehen. Wenn diese Idee in die Welt gekommen ist, dann unter anderen Vorzeichen.
Zunächst: Eine Simulation bleibt eine Simulation, und zwar auch dann, wenn sie bessere Ergebnisse als das Original liefert. Eine Simulation bleibt stets auf das Original angewiesen. Und das Original (ob nun als Sprinter, Denker oder Gazelle) wird als natürliches Wesen in dem Sinne bezeichnet, dass es nicht von Menschen hergestellt worden ist. Vielmehr nutzt der Mensch bei Simulationsstrategien, die auf die Verbesserungen von natürlichen Bewegungsformen (einschließlich Denkbewegungen) zielen, die (vorgegeben) rationale Ordnung der Natur.
Damit zur Frage, ob die Philosophie einen anderen Maßgeber als den Menschen annehmen kann. Ich beantworte die Frage nicht direkt, sondern im Verweis auf Leute wie Leonardo da Vinci, Leibniz, Newton, Kepler usw. Diese hätten auf einen nicht-menschlichen Akteur verwiesen: welcher der Natur jene rationale Ordnung verliehen hat, die uns als Grundlage für simulationsorientierte Konstruktionen dient. Insofern bilden die Fähigkeiten des Menschen allenfalls das Maß für ein angemessenes Verständnis der göttlichen Weltkonstruktion. Man wäre unter diesen Voraussetzungen (verständlicherweise) nicht auf die Idee gekommen, unsere durch durch Wissenschaft und technische Anwendung angetriebenen Konstruktionen als Verbesserung eines unzureichenden Originals zu verstehen. Wenn diese Idee in die Welt gekommen ist, dann unter anderen Vorzeichen.
"Nicht jeder Forscher forscht unentwegt, wie es der Forschende eigentlich tun müsste."

