(07.08.2024, 16:50)Leipziger schrieb: Bei Ihrem meines Wissens einzigen ernsthaften Halbmarathon ist sie ausgestiegen.Sie hat sich 2018 noch an einem zweiten Halbmarathon versucht und ist den in Berlin mit 1:12:18 ganz solide zu Ende gelaufen. Darüber, dass sie nur sehr schwer internationales Niveau im Marathon erreichen würde, müssen wir aber sicherlich nicht groß diskutieren, dafür weiß man doch nach all den Jahren genug über ihre läuferisches Stärken- und Schwächenprofil. Vielleicht reicht es ja für nationales Niveau. Ihr Vorbild könnte ein wenig die Australierin Genevieve Gregson sein, die über die Hindernisse etwas langsamer war, aber mittlerweile immerhin eine 2:23 gelaufen ist. Allerdings hat die davor auch schon etwas mehr über flache Strecken gezeigt.
(07.08.2024, 10:19)runner5000 schrieb: Dass ein Hocker auf einmal eine 3:27 auspackt, damit konnte ja auch wirklich niemand rechnen.Stimme dieser Aussage übrigens nicht zu, dachte nach der 3:30 bei den Trials mit 52er-Schlussrunde war klar, dass Hocker deutlich schneller kann und ganz vorne dabei sein wird. Ansonsten denke ich auch wie er selbst, dass bei Ingebrigtsen die falsche Tempogestaltung das Hauptproblem war, sein Läufertyp (eigentlich noch besser auf längeren Strecken) verträgt solche vermeintlich gar nicht so großen Temposchwankungen einfach nicht so gut. Der Sieg wäre natürlich trotzdem alles andere als einfach gewesen.