24.11.2014, 19:17
(24.11.2014, 17:04)Atanvarno schrieb: Ich gehöre anscheinend zu den wenigen, die kein qualitatives Nachlassen in Band 4 und 5 erkennen können. Insbesondere der Erzählbogen der Nightswatch in Band 5 hat mir sehr gut gefallen.Also ganz so schlimm enttäuscht, wie viele derjenigen, die Jahre gewartet hatten, war ich nicht. Ich habe zum Glück so spät damit angefangen, dass ich glaube nur auf Band 5 ein paar Monate warten musste.
Das Verhalten von John Snow fand ich am Ende sehr unglaubwürdig. Aber das müsste möglicherweise genau wegen R+L=J bzw diversen Prophezeiungen so sein. Bd. 5 fand ich insgesamt auch wieder besser als 4.
(24.11.2014, 17:04)Atanvarno schrieb: Ist natürlich auch die Frage, inwieweit man sich durch Kenntnis von R+L=J einen grandiosen Knalleffekt des Buchfinales und damit viel der Wirkung genommen hat.Ja. Und dann verbreiten sich die Theorien wie R+L... durch das Internet natürlich sehr weit. Ich meinte auch nicht, dass das Ende von GoT so schlecht werden wird. Sondern man ist dann eh enttäuscht, dass es vorbei ist, und wie du schreibst wird die Erwartunghaltung so hoch, dass sie nicht mehr erfüllbar ist.
Grade bei so lange laufenden Serien baut man als Fan natürlich auch eine Erwartungshaltung auf, der der Autor kaum noch gerecht werden kann.
Naja, man kann ja auch andere Sachen lesen zwischendurch. Habe mit Vergnügen viel von John Abercrombie gelesen, der mit Martin ebenso ein gewisses Maß an Brutalität wie den Hang zu eher grauen als schwarz-weißen Figuren hat. Stellenweise ist er noch zynischer und brutaler, dafür nicht so episch und ausgefeilt.
The Black Company habe ich neulich erst entdeckt, lohnt sich imo auch. Geht um eine Söldnertruppe, die die Moral nicht gerade gepachtet hat. Das ist glaube schon aus den 80ern.
Möglicherweise habe ich beides schonmal empfohlen. Egal.

Gruß
C