25.08.2014, 12:29
Die Art der Ernährung während eines Zehnkampfes ist nicht so kritisch wie z.B. während eines Marathons. Ernährungsgewohnheiten müssen für einen halbwegs leistungsorientierten Marathonlauf nahezu immer verändert werden, da sich die Ernährung sonst während des Wettkampfes auswirkt und nicht mehr korrigiert / kompensiert werden kann!
Ein Zehnkampf ist streng genommen ein Ausdauerwettkampf mit mehreren Leistungsspitzen, denn man "hängt" ja zwischen den Diziplinen nicht nur rum. Ich habe immer Kohlehydrate zum Frühstück gebraucht, denn über zwei Tage ist das psychologische Element der Nahrungsaufnahme nicht zu vernachlässigen!
Die theoretischen Überlegungen zum "kohlenhydratreichen" Frühstück sind insofern etwas übertrieben, da die Mengen, die man vor dem 100m Lauf zu sich nimmt, allenfalls den Hunger fern halten, aber nicht "sättigen" sollen. Ich kenne aber auch ein paar Athleten, die fast gar nicht frühstückten, allenfalls flüssig (auch Kohlehdrate), da ihnen die frühe Zeit überhaupt nicht entgegen kommt. Leichtverdauliche Proteine und hochwertige Fette haben ein kleines Problem, sie stillen kaum den Hunger! (Kann man ausprobieren, einfach mal mageres Steak ohne Beilagen essen… der Hunger kommt schnell wieder)
Die Grundüberlegungen zur Ernährung sind aber richtig, doch ich persönlich halte den Weg der "dauerhaften Nahrungsanpassung" für gangbarer. Der Körper gewöhnt sich an Nahrungsaufnahme, Zusammensetzung, aber auch z.B. an den Geschmack. Während eines Marathons schüttete ich mir auch schon mal wenig geschmackvolle Drinks rein, der Fokus liegt halt auf dem Lauf weil man läuft…
Im Zehnkampf kommt aber noch ein Moment hinzu, welches man nicht unterschätzen sollte: die Psychologie! Gute Leistungen können sogar echten Hunger überlagern (wenn wir schon bei den Hormonen sind …), wogegen man misslunge Leistungen durch die Belohnung mit einem schmackhaften Happen mildern kann. Über zwei Tage ist das komplex, denn ein schlechter Wettkampf sollte nicht zur "Süssigkeiten-Orgie" verkommen
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Insgesamt sollte man sich über die Erbährung nur VOR dem Wettkampf Gedanken machen müssen, Essen während des Wettkampfes sollte einem gewissen Automatismus folgen, dazu ist es gut zu erkennen wann sich Hunger einstellt. Kohlehydrate zum Frühstück etwa, sind für gewöhnlich "Leistungsanschubser" (Insulinspiegel), wenn man auf sie verzichten möchte sollte man das ebenfalls trainieren.
Gibt es für die Verschiebung der Neurotransmitterbalance durch kohlehydratreiches Frühstück / Ernährung - auch unter dem Aspekt einer schweren körperlichen Belastung! - eine Quelle? (aus reinem Interesse!)
Unter Ruhe-/Normalbedingungen könnte ich dies nachvollziehen, aber unter Belastung sind die Schwankungen der verschiedenen Pegel schon erheblicher, wie wirkt sich eine solche "Manipulation" der Neurotransmitterbalance auch unter dem zeitlichen Aspekt (48h) aus? Gilt dieser Verzicht auf Kohlehydrate nur für das Frühstück? Für eine gesunde Verdauung sollte die Nahrung über zwei Tage schon ausgewogen sein?! Trotzdem interessanter Aspekt!
Ein Zehnkampf ist streng genommen ein Ausdauerwettkampf mit mehreren Leistungsspitzen, denn man "hängt" ja zwischen den Diziplinen nicht nur rum. Ich habe immer Kohlehydrate zum Frühstück gebraucht, denn über zwei Tage ist das psychologische Element der Nahrungsaufnahme nicht zu vernachlässigen!
Die theoretischen Überlegungen zum "kohlenhydratreichen" Frühstück sind insofern etwas übertrieben, da die Mengen, die man vor dem 100m Lauf zu sich nimmt, allenfalls den Hunger fern halten, aber nicht "sättigen" sollen. Ich kenne aber auch ein paar Athleten, die fast gar nicht frühstückten, allenfalls flüssig (auch Kohlehdrate), da ihnen die frühe Zeit überhaupt nicht entgegen kommt. Leichtverdauliche Proteine und hochwertige Fette haben ein kleines Problem, sie stillen kaum den Hunger! (Kann man ausprobieren, einfach mal mageres Steak ohne Beilagen essen… der Hunger kommt schnell wieder)
Die Grundüberlegungen zur Ernährung sind aber richtig, doch ich persönlich halte den Weg der "dauerhaften Nahrungsanpassung" für gangbarer. Der Körper gewöhnt sich an Nahrungsaufnahme, Zusammensetzung, aber auch z.B. an den Geschmack. Während eines Marathons schüttete ich mir auch schon mal wenig geschmackvolle Drinks rein, der Fokus liegt halt auf dem Lauf weil man läuft…
Im Zehnkampf kommt aber noch ein Moment hinzu, welches man nicht unterschätzen sollte: die Psychologie! Gute Leistungen können sogar echten Hunger überlagern (wenn wir schon bei den Hormonen sind …), wogegen man misslunge Leistungen durch die Belohnung mit einem schmackhaften Happen mildern kann. Über zwei Tage ist das komplex, denn ein schlechter Wettkampf sollte nicht zur "Süssigkeiten-Orgie" verkommen

Insgesamt sollte man sich über die Erbährung nur VOR dem Wettkampf Gedanken machen müssen, Essen während des Wettkampfes sollte einem gewissen Automatismus folgen, dazu ist es gut zu erkennen wann sich Hunger einstellt. Kohlehydrate zum Frühstück etwa, sind für gewöhnlich "Leistungsanschubser" (Insulinspiegel), wenn man auf sie verzichten möchte sollte man das ebenfalls trainieren.
Gibt es für die Verschiebung der Neurotransmitterbalance durch kohlehydratreiches Frühstück / Ernährung - auch unter dem Aspekt einer schweren körperlichen Belastung! - eine Quelle? (aus reinem Interesse!)
Unter Ruhe-/Normalbedingungen könnte ich dies nachvollziehen, aber unter Belastung sind die Schwankungen der verschiedenen Pegel schon erheblicher, wie wirkt sich eine solche "Manipulation" der Neurotransmitterbalance auch unter dem zeitlichen Aspekt (48h) aus? Gilt dieser Verzicht auf Kohlehydrate nur für das Frühstück? Für eine gesunde Verdauung sollte die Nahrung über zwei Tage schon ausgewogen sein?! Trotzdem interessanter Aspekt!