Die EM ist nicht in allen Punkten für uns schlecht gelaufen. Nehmen wir den Fall Antje Möldner-Schmidt mit der Goldmedaille! Ich kenne die Dinge nur aus der Presse und habe mich bei der TV-Sendung gewundert, dass ihre Trainerin nicht in offizieller DLV-Kleidung freudig herumlief. Sie war – wie ich der Presse entnehmen konnte – für Lettland aus Dankbarkeit für Trainingspläne akkreditiert worden, wofür sie sehr dankbar war.
Mir fallen so Pressenberichte wie in der „Süddeutschen“ auf: Beate Conrad
Man kann und sollte nicht alle nach DLV-Vorgaben "bürsten". Der Erfolg liegt meistens in der Vielfalt. Es passt einfach nicht jedes Programm auf jede Athletin. Mir gefällt vor allem die Aussage der Dominanz der Qualität und nicht der Umfänge und dass sie aus früheren Trainingsinhalten anscheinend gelernt und sich abgewendet hat!!!
Da ist anscheinend eine Frau mit Hirn und Herz am Werk, die es zu integrieren gilt. Solche Menschen sollte man auf einem Tablett servieren und nicht bekämpfen. Auch das halte ich für die Aufgabe eines Verbandes, derartige Tendenzen zu erkennen!!! Man muss ein Herz für Außenseiter-Könner/innen haben und deren Wert für die Allgemeinheit erkennen. Auch das ist meine Erwartung an den Verband!!! Das will ich absolut nicht als Anklage, sondern als Hilfe verstanden wissen. Querdenker liegen vielleicht dem Verband quer im Magen, bringen ihm aber auch so manchen Vorteil.
Gertrud
Mir fallen so Pressenberichte wie in der „Süddeutschen“ auf: Beate Conrad
SZ schrieb:Es ist die Pointe einer außergewöhnlichen Comeback-Geschichte. Und auch ein Zeichen im Streit um die richtige Trainingsphilosophie.[...]Quelle
Die Laufabteilung im DLV ist zerstritten.[...]
Beate Conrad fährt keine Angriffe, aber Tatsache ist eben schon, dass sie ganz anderen Trainingsprinzipien folgt als Wolfgang Heinig, mit geringeren Umfängen, mehr Qualität, einem klaren Rhythmus zwischen Belastung und Entlastung.
Sie, die frühere DDR-Mittelstrecklerin, heute Landestrainerin in Hamburg, ist in dieser Hinsicht aus ihrer eigenen Sportlerinnen-Vergangenheit klug geworden.[...]
Nur kurz, weil sie ja nicht über den DLV akkreditiert war in Zürich, sondern über Lettlands Leichtathletik-Verband, dessen Mittelstrecklerin Agata Strausa nach Conrads Plänen trainiert. „Dafür bin ich dem lettischen Verband sehr dankbar“, sagt die Trainerin Beate Conrad
Man kann und sollte nicht alle nach DLV-Vorgaben "bürsten". Der Erfolg liegt meistens in der Vielfalt. Es passt einfach nicht jedes Programm auf jede Athletin. Mir gefällt vor allem die Aussage der Dominanz der Qualität und nicht der Umfänge und dass sie aus früheren Trainingsinhalten anscheinend gelernt und sich abgewendet hat!!!
Da ist anscheinend eine Frau mit Hirn und Herz am Werk, die es zu integrieren gilt. Solche Menschen sollte man auf einem Tablett servieren und nicht bekämpfen. Auch das halte ich für die Aufgabe eines Verbandes, derartige Tendenzen zu erkennen!!! Man muss ein Herz für Außenseiter-Könner/innen haben und deren Wert für die Allgemeinheit erkennen. Auch das ist meine Erwartung an den Verband!!! Das will ich absolut nicht als Anklage, sondern als Hilfe verstanden wissen. Querdenker liegen vielleicht dem Verband quer im Magen, bringen ihm aber auch so manchen Vorteil.

Gertrud

