14.08.2014, 16:05
(14.08.2014, 15:49)Delta schrieb:(14.08.2014, 15:27)Robb schrieb: - Weite von Kazmirek um 50cm falsch gemessen, Alibi-Weite wird nachgeschoben.
- Weite von Heidler nicht gemessen, ihr wird die Weite der Athletin davor gutgeschrieben, nachdem sie ihre Sachen schon zusammengepackt hatte und gehen wollte, wird ihr gesagt, dass sie nochmal werfen muß.
- Erster Versuch von Bauschke wird um 25cm falsch gemessen und erst über eine Stunde später sagt man ihr was davon. Vom Protest wußte sie von ihrem Trainer, aber sie wußte nicht, worum es ging.
CHAOS PUR.
Alibi Weite ist ganz sicher falsch. Jeder Versuch wird aufgezeichnet und wird ein Fehler registriert dann kann man die Weite exakt nachkonstruieren. Die wird auch auf einem Blatt ausgegeben. Was im Falle von Bauschke auf jeden Fall geschehen ist wie der DLV auch bestätigt hat.
Der Fall von Heidler liegt anders. Man hat dort schon gemessen hat sich aber entschieden Ihr einfach noch einen sauberen Versuch zu geben - da es im Vorkampf war. Im Finale hätte man nachgemessen wie bei Bauschke.
Das einzig ungangenehme ist, dass es Deutsche Ahtleten betroffen hat. Statistisch traf es die häufer als andere Nationen in den letzten 10 Jahren.
Dass die nachkonstrierte Weite von Kazmirek richtig ist, glaube ich schlichtweg nicht. Man kann bei den Kameraeinstellungen im TV die Weiten sehr gut schätzen, und da hatte ich den Eindruck von "an die 7,80m".
Bei Bauschke hatte ich auch sofort auf maximal 6,60m geschätzt (und lag ziemlich nahe dran).
Ob es bei deutschen Athleten passiert oder bei anderen ist zweitrangig. Dreimal an zwei Tagen ist einfach zu oft, da kann man schon von fehleranfälliger Technik sprechen (ist jetzt nicht Zürich-spezifisch).
Was mich stört, ist das offensichtlich blinde Vertrauen in die Technik. Wenn, wie schon erwähnt, die Kampfrichter nur noch überwachen und mit der Messung nichts mehr zu tun haben, läuft etwas falsch!
Da musste z.B. vor ein paar Jahren eine Bianca Kappler selber sagen, dass sie nicht so weit gesprungen sein kann...