22.04.2021, 10:53
Wir drehen uns seit einem Jahr im Kreis… Wir kennen eine Reihe von Fakten und einige noch nicht. (Ich z.B. war Anfang 2020 erkrankt - grippeähnliche Symptome - mittlerweile lassen sich fast keine Antikörper mehr feststellen, ein Schutz hält also nicht ewig)
Wir kennen Fakten die die Pandemie eindämmen können
- die Impfung gilt als die Wirkungsvollste (Israel dokumentiert gründlichst seit über einem Jahr - wäre datenschutzrechtlich aber in Europa so nicht möglich),
- die zweitwirkungsvollste sind die AHA-Regeln inkl. Lockdowns
- wirkungsvolle Unterstützung zur Eindämmung stellt aber auch eine rigorose Überwachung und Nachverfolgung dar - China-Methoden möchte hier trotzdem keiner (ich auch nicht!)
Dies sind die Methoden die wir beeinflussen können. Alter, genetische Veranlagung, genderspezifische Faktoren, Übergewicht, Vorerkrankungen, notwendige Medikationen, Bevölkerungsdichte etc. lassen sich nicht, oder nur sehr bedingt beeinflussen. Dennoch sind dies alles Faktoren die wir aber bei der Erstellung einer Strategie berücksichtigen müssen, eine entscheidender Faktor ist hierbei ZEIT, sprich einen Start ankündigen und den Startschuss auf eine oder zwei Wochen in die Zukunft legen hilft nicht. (Die Fakten die wir meist zur Grundlage nehmen sind ebenfalls schon mindestens eine Woche alt, häufig älter. 7-Tage-Inzidenz z.B.)
Berücksichtigt man unter diesen Gesichtspunkten dann noch das Tempo der politischen Entscheidungsfindung in D, braucht man nicht mal alle Details kennen um zu erkennen wo die Probleme liegen. (Zuständigkeiten nicht nur der Gerichte
)
Rückschläge gibt es wohl auch immer, einige verheimlichen sie (China, Russland), andere zeigen sich erst nach einer schnellen Maßnahme (Chile hat extrem schnell geimpft - der chinesische Sinovac Impfstoff scheint aber bei mehreren Mutanten nahezu nicht zu wirken).
Israel hat transparent gehandelt - allerdings um den nahezu vollständigen Verlust der Privatsphäre (vollständige digitale Erfassung der Bevölkerung über den medizinischen Rahmen hinaus) und zwischenzeitlich SEHR heftiger lockdowns, jetzt fragt man sich ob der Impfschutz ausreichend lange anhält und ob er auch bei den zunehmenden Mutanten wirkt (in Indien zeigt sich wohl eine Mehrfachmutation recht resistent gegen Impfstoffe - bei den indischen Zahlen keine gute Meldung)
In einigen Ländern macht sich in der Bevölkerung eine Stimmung (der Unvernunft??) breit, so sehr, dass die Politik auch bei hohen Infektionszahlen Lockerungsmaßnahmen vornimmt (Tschechien).
Ein Problem: es quatschen so viele Unwissende (auch Politiker, Ärzte, Opportunisten, Querdenker) mit, dass es für einen Nicht-Bewanderten schwierig ist den Überblick zu behalten um Sinn und Unsinn des Gesagten trennen zu können. (Ich erlebe das seit einem Jahr in den Diskussionen, anfangs wollten die Menschen Fakten wissen, mittlerweile scheint jeder zum "Experten" geworden zu sein - selbst wenn er kaum seine Stromabrechnung versteht, Statistik dann nur noch die wenigsten, genau wie medizinische oder epidemiologische Fakten)
Wir kennen Fakten die die Pandemie eindämmen können
- die Impfung gilt als die Wirkungsvollste (Israel dokumentiert gründlichst seit über einem Jahr - wäre datenschutzrechtlich aber in Europa so nicht möglich),
- die zweitwirkungsvollste sind die AHA-Regeln inkl. Lockdowns
- wirkungsvolle Unterstützung zur Eindämmung stellt aber auch eine rigorose Überwachung und Nachverfolgung dar - China-Methoden möchte hier trotzdem keiner (ich auch nicht!)
Dies sind die Methoden die wir beeinflussen können. Alter, genetische Veranlagung, genderspezifische Faktoren, Übergewicht, Vorerkrankungen, notwendige Medikationen, Bevölkerungsdichte etc. lassen sich nicht, oder nur sehr bedingt beeinflussen. Dennoch sind dies alles Faktoren die wir aber bei der Erstellung einer Strategie berücksichtigen müssen, eine entscheidender Faktor ist hierbei ZEIT, sprich einen Start ankündigen und den Startschuss auf eine oder zwei Wochen in die Zukunft legen hilft nicht. (Die Fakten die wir meist zur Grundlage nehmen sind ebenfalls schon mindestens eine Woche alt, häufig älter. 7-Tage-Inzidenz z.B.)
Berücksichtigt man unter diesen Gesichtspunkten dann noch das Tempo der politischen Entscheidungsfindung in D, braucht man nicht mal alle Details kennen um zu erkennen wo die Probleme liegen. (Zuständigkeiten nicht nur der Gerichte

Rückschläge gibt es wohl auch immer, einige verheimlichen sie (China, Russland), andere zeigen sich erst nach einer schnellen Maßnahme (Chile hat extrem schnell geimpft - der chinesische Sinovac Impfstoff scheint aber bei mehreren Mutanten nahezu nicht zu wirken).
Israel hat transparent gehandelt - allerdings um den nahezu vollständigen Verlust der Privatsphäre (vollständige digitale Erfassung der Bevölkerung über den medizinischen Rahmen hinaus) und zwischenzeitlich SEHR heftiger lockdowns, jetzt fragt man sich ob der Impfschutz ausreichend lange anhält und ob er auch bei den zunehmenden Mutanten wirkt (in Indien zeigt sich wohl eine Mehrfachmutation recht resistent gegen Impfstoffe - bei den indischen Zahlen keine gute Meldung)
In einigen Ländern macht sich in der Bevölkerung eine Stimmung (der Unvernunft??) breit, so sehr, dass die Politik auch bei hohen Infektionszahlen Lockerungsmaßnahmen vornimmt (Tschechien).
Ein Problem: es quatschen so viele Unwissende (auch Politiker, Ärzte, Opportunisten, Querdenker) mit, dass es für einen Nicht-Bewanderten schwierig ist den Überblick zu behalten um Sinn und Unsinn des Gesagten trennen zu können. (Ich erlebe das seit einem Jahr in den Diskussionen, anfangs wollten die Menschen Fakten wissen, mittlerweile scheint jeder zum "Experten" geworden zu sein - selbst wenn er kaum seine Stromabrechnung versteht, Statistik dann nur noch die wenigsten, genau wie medizinische oder epidemiologische Fakten)