(13.08.2014, 21:49)lor-olli schrieb: Die vollautomatische Messung funktioniert unter den Bedingungen der Einrichtung perfekt - leider macht man das tagsüber in einem leeren Stadion bei gutem Wetter ... Wenn dann aber Athleten, Regen, Flutlicht und viele andere Akteure dazu kommen (völlig andere Lichtverhältnisse, zusätzliche Schatten, schlechte Sicht etc.) dann ist die Technik nicht ausgereift, genau wie wir das von einem Wettkampfgericht erwarten muss eine Messanlage unter ALLEN Bedingungen unter denen Athleten antreten müssen, anstandslos funktionieren. Die Probleme gibt es immer wieder bei Regen (habe ich in England auch schon zwei mal erlebt)
Was für Messsystem kommen denn zum Einsatz?
Zumindest bei den langen Würfen, meine ich Teodoliten von Leica Geosystems gesehen zu haben.
Damit wird das Prisma am Messtab angepeilt und gut ist.
Wind und Wetter sollten da nicht viel ausmachen.
Und wenn ein entsprechende Speicher installiert ist, kann man alle vergangenen Messungen abrufen...
Wie war das beim Weitsprung? Wurde da per Teodolit oder optisch gemessen?
Problematisch scheint mir aber, dass man - egal aus welchem System, falsche Werte an die Datentechnik schicken kann.
Ciao
dirk