https://www.leichtathletik.de/news/news/...-des-tages
"Im August 2019 beendete Patrick Müller überraschend seine Kugelstoß-Karriere. Der Athlet der SC DHfK Leipzig wollte seine sportliche Laufbahn im Bob fortsetzen. Nun hat der 24-Jährige auch seine zweite Karriere beendet und endgültig einen Schlussstrich unter das Kapitel Leistungssport gezogen: Ein Bandscheibenvorfall lässt Sport auf hohem Niveau nicht mehr zu. „Diese Verletzung ist an sich nicht so schlimm, sie gibt es häufiger. Aber für den Leistungssport ist das natürlich suboptimal. Und Bobfahren ist nicht gerade Bandscheiben-freundlich. Ich hatte zuletzt schon Ausfallerscheinungen im Bein, das war krass”, erzählte er dem „Nordkurier“. ..."
Es wäre wirklich gut, wenn eine Verbandsstelle diese schwerwiegenden Verletzungen und Beeinträchtigungen mal aufarbeitet.
Wo liegen die Ursachen?
Welche Übungen sind verwendet worden? Welches Übungsgut sollte stattdessen verwendet werden.
Welche "Mitbringsel" haben vorgelegen?
Mir ist von einem Fall bekannt, wo zu Hause wirklich hervorragend trainiert wird und der jeweilige Bundestrainer sofort mit der TKB ankam. Hätte ich eine/n AuA, dann möchte ich diese Sachen überhaupt nicht übergeordnet diskutieren. Ich halte solche Sachen aus meiner Sicht für absolute Zeitverschwendung.
Das ist keine Überheblichkeit, sondern es handelt sich einfach um vollkommen andere Ansätze des Trainings. Ich möchte mir in der Hinsicht nicht von Außenstehenden hineinreden lassen. Man sollte die Langhantel mit den Gewichtheberübungen möglichst in der Sportart lassen, wo sie angebracht ist.
Ich kann mich an eine Begebenheit erinnern, wo ein Marler Trainer ganz stolz aus Kaiserau nach Hause kam und mir von seiner Fortbildung in den gewichtheberischen Übungen erzählte. Ich habe ihm in ein paar Sätzen gesagt, dass ich Besenstiele für andere Übungen verwende.
Man kann daran erkennen, wo die Schwachstellen in unseren Systemen sind. Man müsste also nicht an einzelnen Stellschrauben drehen, sondern das gesamte System auf den Kopf stellen. Sicherlich ist dann auch erlaubt, Fragen zu stellen, ob die richtigen Leute an den wichtigen Stellen sitzen und das Geld auch verdienen?!
Das heißt für mich, dass die gravierende Verletzungsproblematik, die der Verband hat, seine gravierende Ursache im System hat. Der Hebel müsste massiv an den unterschiedlichen Stellen angesetzt werden. Man braucht nur auf leichtathletik.de zu verfolgen, wie viele Karrieren im Laufe der Zeit durch trainingsbedingte Verletzungen beendet werden mussten. Das ist aus meiner Sicht eine sehr traurige Bilanz. Natürlich ist es sehr schwierig, einen Verband umzukrempeln. Wo viele Leute am Ruder sind, gibt es hundert Meinungen.
Daher bin ich sehr konsequent, wenn AuA nicht meinen Vorstellungen im Verhalten entsprechen. Wenn ich sie trainiere, erwarte ich ein sportgerechtes Leben. Wenn sich AuA vor wichtigen Wettkämpfen z.B. irgendwo die Beine platt stehen, dann ist das für mich eine inkonsequente Haltung und kein/e AuA nach meiner Vorstellung. Bei absoluten Talenten investiere ich etwas mehr Zeit.
Gertrud
Einstein:
"Es ist schwerer, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust, mit Idioten zu diskutieren."
"Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen."
"Im August 2019 beendete Patrick Müller überraschend seine Kugelstoß-Karriere. Der Athlet der SC DHfK Leipzig wollte seine sportliche Laufbahn im Bob fortsetzen. Nun hat der 24-Jährige auch seine zweite Karriere beendet und endgültig einen Schlussstrich unter das Kapitel Leistungssport gezogen: Ein Bandscheibenvorfall lässt Sport auf hohem Niveau nicht mehr zu. „Diese Verletzung ist an sich nicht so schlimm, sie gibt es häufiger. Aber für den Leistungssport ist das natürlich suboptimal. Und Bobfahren ist nicht gerade Bandscheiben-freundlich. Ich hatte zuletzt schon Ausfallerscheinungen im Bein, das war krass”, erzählte er dem „Nordkurier“. ..."
Es wäre wirklich gut, wenn eine Verbandsstelle diese schwerwiegenden Verletzungen und Beeinträchtigungen mal aufarbeitet.
Wo liegen die Ursachen?
Welche Übungen sind verwendet worden? Welches Übungsgut sollte stattdessen verwendet werden.
Welche "Mitbringsel" haben vorgelegen?
Mir ist von einem Fall bekannt, wo zu Hause wirklich hervorragend trainiert wird und der jeweilige Bundestrainer sofort mit der TKB ankam. Hätte ich eine/n AuA, dann möchte ich diese Sachen überhaupt nicht übergeordnet diskutieren. Ich halte solche Sachen aus meiner Sicht für absolute Zeitverschwendung.

Ich kann mich an eine Begebenheit erinnern, wo ein Marler Trainer ganz stolz aus Kaiserau nach Hause kam und mir von seiner Fortbildung in den gewichtheberischen Übungen erzählte. Ich habe ihm in ein paar Sätzen gesagt, dass ich Besenstiele für andere Übungen verwende.






Das heißt für mich, dass die gravierende Verletzungsproblematik, die der Verband hat, seine gravierende Ursache im System hat. Der Hebel müsste massiv an den unterschiedlichen Stellen angesetzt werden. Man braucht nur auf leichtathletik.de zu verfolgen, wie viele Karrieren im Laufe der Zeit durch trainingsbedingte Verletzungen beendet werden mussten. Das ist aus meiner Sicht eine sehr traurige Bilanz. Natürlich ist es sehr schwierig, einen Verband umzukrempeln. Wo viele Leute am Ruder sind, gibt es hundert Meinungen.
Daher bin ich sehr konsequent, wenn AuA nicht meinen Vorstellungen im Verhalten entsprechen. Wenn ich sie trainiere, erwarte ich ein sportgerechtes Leben. Wenn sich AuA vor wichtigen Wettkämpfen z.B. irgendwo die Beine platt stehen, dann ist das für mich eine inkonsequente Haltung und kein/e AuA nach meiner Vorstellung. Bei absoluten Talenten investiere ich etwas mehr Zeit.

Gertrud
Einstein:
"Es ist schwerer, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom."
"Wer schweigt, stimmt nicht immer zu. Er hat nur manchmal keine Lust, mit Idioten zu diskutieren."
"Um an die Quelle zu kommen, muss man gegen den Strom schwimmen."
