Warum hat Sabine Braun eine so lange Karriere im Siebenkampf unbeschadet hinter sich gebracht? Warum haben unsere Zehnkämpfer so viele Ausfälle durch Verletzungen erlitten? Liegt es an der Trainingsphilosophie, wovon ich hundertprozentig überzeugt bin? Fragen über Fragen!!! Die Masse des Auditoriums rebelliert auch nicht - entscheidend ist meistens der internationale Toperfolg. Es wird überhaupt nicht kritisch hinterfragt. So bleibt alles bei den alten Trainingsinhalten - erfolgsverwöhnt, aber strukturvernichtend in der Wirkung. Es werden so manche Pyrrhussiege - vor allem im Zehnkampf - errungen.
Ich musste heute Morgen doch sehr schmunzeln, als ich ein Video aus der heutigen Zeit eines Ehemaligen sah. Ich "seziere" meistens diese Bewegungen sofort. Mein erster Eindruck war, dass man knüppeln konnte, aber die Filigrantechnik zum großen Teil nicht vorhanden war und auch anscheinend nicht im Fokus stand. So bleiben hervorragende Talente frühzeitig auf der Strecke oder schleppen sich mit allen möglichen Beeinträchtigungen herum. Vielleicht wäre das mal eine Überlegung im Zehnkampf wert, auf diese Fakten näher einzugehen?!
Da die nächste Fortbildung in Kienbaum dem Bremsstoß gewidmet ist, sollte man vielleicht im Mehrkampfbereich mal dokumentieren, ob die Bremsstöße immer in gesunden Positionen bei unseren Protagonisten vorkommen - als eine kleine, wirklich nettgemeinte Anregung gemeint, um das Auge zu schulen.
Letztens habe ich einen schönen Satz gehört, dass man strukturell trainieren und Kompressionen beachten müsse – wie wahr!!! Das findet vor allen Dingen in den feingliedrigen Strukturen so gut wie nie statt, wobei hinsichtlich Struktur- und Belastungsgrößen oft reziproke Verhältnisse herrschen und das noch in unheimlichen Geschwindigkeiten.
Gertrud
Ich musste heute Morgen doch sehr schmunzeln, als ich ein Video aus der heutigen Zeit eines Ehemaligen sah. Ich "seziere" meistens diese Bewegungen sofort. Mein erster Eindruck war, dass man knüppeln konnte, aber die Filigrantechnik zum großen Teil nicht vorhanden war und auch anscheinend nicht im Fokus stand. So bleiben hervorragende Talente frühzeitig auf der Strecke oder schleppen sich mit allen möglichen Beeinträchtigungen herum. Vielleicht wäre das mal eine Überlegung im Zehnkampf wert, auf diese Fakten näher einzugehen?!

Da die nächste Fortbildung in Kienbaum dem Bremsstoß gewidmet ist, sollte man vielleicht im Mehrkampfbereich mal dokumentieren, ob die Bremsstöße immer in gesunden Positionen bei unseren Protagonisten vorkommen - als eine kleine, wirklich nettgemeinte Anregung gemeint, um das Auge zu schulen.
Letztens habe ich einen schönen Satz gehört, dass man strukturell trainieren und Kompressionen beachten müsse – wie wahr!!! Das findet vor allen Dingen in den feingliedrigen Strukturen so gut wie nie statt, wobei hinsichtlich Struktur- und Belastungsgrößen oft reziproke Verhältnisse herrschen und das noch in unheimlichen Geschwindigkeiten.
Gertrud