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RE: Germany Athletics - mariusfast - 13.02.2026

Claus Dethloff im Interview: Warum die Leichtathletik neu gedacht werden muss

Spezialauslaufenpodcastfolge


RE: Germany Athletics - mariusfast - 13.02.2026

(07.12.2025, 16:30)Reichtathletik schrieb:
(07.12.2025, 15:27)Gertrud schrieb:
(07.12.2025, 07:33)mariusfast schrieb: Falls du jedoch wirklich die Gefahr erkennen kannst an dieser Finanzierungsform bist du wirklich naiv.

Sei bitte sehr vorsichtig, was du hier über mich formulierst! Bleib bitte möglichst oberhalb der Gürtellinie!!! Ich glaube nicht, dass du über die Qualitäten verfügst, mich in Finanzierungformen zu beurteilen. Das ist eine Frage der Synapsen in der jeweiligen Region. 

Claus hat in dieser Sparte studiert. Ob ein Mensch immer die beste Form lebt, ist natürlich noch von anderen Qualitäten abhängig. Ich finde es gut, wenn er AuA finanziell unterstützt - wie z.B. eine Hammerwerferin Kienast. Es muss nicht immer helfen, kann aber! Wink Thumb_up Ich lasse andere mit ihren Träumen einfach leben und sich ausleben. Ein Konstrukt wie bei Claus Dethloff wird sicherlich "befeuert", weil es nicht dem Mainstream entspricht. Irgendwoher kenne ich diese Netzwerk-Handlungsarten.  Wink Genau das hat unser LA etliche Dekaden eingeschränkt.

Gertrud

Puh, das ist alles schwer zu ertragen.

Dethloff hat sein Diplom in Psychologie gemacht. Er hat dann in Wirtschaftspsychologie promoviert.


RE: Germany Athletics - gelpi - 13.02.2026

Der Vorteil des Podcast-Formats im Allgemeinen besteht darin, dass es einladender und entspannter ist als ein journalistisches Fernsehinterview. Zu den von ihm angesprochenen Finanzthemen gibt es Pro- und Kontra-Argumente, von denen viele hier bereits diskutiert wurden. Was mir an diesen Podcasts nicht gefällt, ist, dass es im Grunde keine kritische Hinterfragung von Aussagen gibt. In Hendricks Podcast behauptet er beispielsweise, dass die ZDF-Doku ohne ihn niemals zustande gekommen wäre. Diese Aussage ist erstens völlig falsch und zweitens gegenüber den Frauen und Mädchen, die daran mitgewirkt haben, sehr respektlos. Außerdem fehlt es ihm an Selbstreflexion über seine Rolle in dieser ganzen Angelegenheit. Ich denke, ein Journalist hätte das aufgegriffen.


RE: Germany Athletics - Reichtathletik - 13.02.2026

(Gestern, 08:50)gelpi schrieb: Der Vorteil des Podcast-Formats im Allgemeinen besteht darin, dass es einladender und entspannter ist als ein journalistisches Fernsehinterview. Zu den von ihm angesprochenen Finanzthemen gibt es Pro- und Kontra-Argumente, von denen viele hier bereits diskutiert wurden. Was mir an diesen Podcasts nicht gefällt, ist, dass es im Grunde keine kritische Hinterfragung von Aussagen gibt. In Hendricks Podcast behauptet er beispielsweise, dass die ZDF-Doku ohne ihn niemals zustande gekommen wäre. Diese Aussage ist erstens völlig falsch und zweitens gegenüber den Frauen und Mädchen, die daran mitgewirkt haben, sehr respektlos. Außerdem fehlt es ihm an Selbstreflexion über seine Rolle in dieser ganzen Angelegenheit. Ich denke, ein Journalist hätte das aufgegriffen.

Ich hb das Gefühl, dass ich mittlerweile auch alles 10x gehört habe weil es "entspannte" Podcast-Formate schon so oft mit CD gab. Der "journalistische" Erkenntnisgewinn ist da gering. Aber auch ein "kritisches Nachhaken" oder Streitgespräch würde ja keinen Informationsgewinn bringen. Das wäre maximal geeignet um Leute, die sich eine Meinung bilden wollen, die Argumente beider Seiten anzuhören und auch Erwiderungen. Aber auch das klappt bekanntlich nur sehr bedingt wie man an jeder X-belibigen Polit-Talkshow ansehen kann.

Ich denke wirklicher Erkenntnisgewinn käme nur dann zu stande, wenn man sich erlaubt, mal kleinteilig wirklich auf einzelne Standorte zu schauen, weil GA halt auch sehr unterschiedlich ist. Es ist immer leicht aus der Vogelperspektive zu behaupten, man macht in jedem Standort nur das, was "fehlt". Da müsste man sich dann mal einen wie München, Berlin oder Hamburg rauspicken und explizit nachfragen. Gerade bei letzten würde man z.B. feststellen, dass der Verein defakto gar nicht existiert sondern es eine Hand voll Athleten sind, die alle alleine ihr Ding machen (und einige weitere Dinge könnte man da zur Einordnung auch sagen). Dann könnte man im Detail drüber sprechen: Ist das bei Design oder ungewollt. Soll es so bleiben oder gibt es Bestrebungen, sie als Trainingsgruppe zusammenzuführen? Wenn ja warum, wenn nein warum nicht. Soll es dabei bleiben, dass es keine Jugendarbeit gibt, weil die am Standort "nicht fehlt"? etc. etc.

Aber dann wird es halt Kleinteilig. Ob das jemanden hilft?! Das Kleinteilige ist gleichwohl das, was die Kritiker ja im Wesentlichen erleben. Vielleicht wäre es dafür sogar sehr gut, mal nicht mit CD in einem Talk zu reden, sondern mit den Verantwortlichen vor Ort, die dann die Szene vor Ort auch kennen.

Was anderes: CD kündigt im Talk einen weiteren "Verein" an, den Namen kann man aber nicht verstehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, macht er aber bewusst ein Rätsel draus, dass man nicht herausfinden könne, wer/wo das ist aus dem Namen. Also, her mit der Rätsel-Aufgabe Wink Hat es jemand verstanden?


RE: Germany Athletics - aj_runner - 13.02.2026

(Gestern, 10:42)Reichtathletik schrieb:
(Gestern, 08:50)gelpi schrieb: Der Vorteil des Podcast-Formats im Allgemeinen besteht darin, dass es einladender und entspannter ist als ein journalistisches Fernsehinterview. Zu den von ihm angesprochenen Finanzthemen gibt es Pro- und Kontra-Argumente, von denen viele hier bereits diskutiert wurden. Was mir an diesen Podcasts nicht gefällt, ist, dass es im Grunde keine kritische Hinterfragung von Aussagen gibt. In Hendricks Podcast behauptet er beispielsweise, dass die ZDF-Doku ohne ihn niemals zustande gekommen wäre. Diese Aussage ist erstens völlig falsch und zweitens gegenüber den Frauen und Mädchen, die daran mitgewirkt haben, sehr respektlos. Außerdem fehlt es ihm an Selbstreflexion über seine Rolle in dieser ganzen Angelegenheit. Ich denke, ein Journalist hätte das aufgegriffen.

Ich hb das Gefühl, dass ich mittlerweile auch alles 10x gehört habe weil es "entspannte" Podcast-Formate schon so oft mit CD gab. Der "journalistische" Erkenntnisgewinn ist da gering. Aber auch ein "kritisches Nachhaken" oder Streitgespräch würde ja keinen Informationsgewinn bringen. Das wäre maximal geeignet um Leute, die sich eine Meinung bilden wollen, die Argumente beider Seiten anzuhören und auch Erwiderungen. Aber auch das klappt bekanntlich nur sehr bedingt wie man an jeder X-belibigen Polit-Talkshow ansehen kann.

Ich denke wirklicher Erkenntnisgewinn käme nur dann zu stande, wenn man sich erlaubt, mal kleinteilig wirklich auf einzelne Standorte zu schauen, weil GA halt auch sehr unterschiedlich ist. Es ist immer leicht aus der Vogelperspektive zu behaupten, man macht in jedem Standort nur das, was "fehlt". Da müsste man sich dann mal einen wie München, Berlin oder Hamburg rauspicken und explizit nachfragen. Gerade bei letzten würde man z.B. feststellen, dass der Verein defakto gar nicht existiert sondern es eine Hand voll Athleten sind, die alle alleine ihr Ding machen (und einige weitere Dinge könnte man da zur Einordnung auch sagen). Dann könnte man im Detail drüber sprechen: Ist das bei Design oder ungewollt. Soll es so bleiben oder gibt es Bestrebungen, sie als Trainingsgruppe zusammenzuführen? Wenn ja warum, wenn nein warum nicht. Soll es dabei bleiben, dass es keine Jugendarbeit gibt, weil die am Standort "nicht fehlt"? etc. etc.

Aber dann wird es halt Kleinteilig. Ob das jemanden hilft?! Das Kleinteilige ist gleichwohl das, was die Kritiker ja im Wesentlichen erleben. Vielleicht wäre es dafür sogar sehr gut, mal nicht mit CD in einem Talk zu reden, sondern mit den Verantwortlichen vor Ort, die dann die Szene vor Ort auch kennen.

Was anderes: CD kündigt im Talk einen weiteren "Verein" an, den Namen kann man aber nicht verstehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, macht er aber bewusst ein Rätsel draus, dass man nicht herausfinden könne, wer/wo das ist aus dem Namen. Also, her mit der Rätsel-Aufgabe Wink Hat es jemand verstanden?

Und was soll das bringen? Wollen wir mit gleichem Maßstab auch andere Vereine / Vereinskonstrukte durchleuchten? Natürlich ist dort nicht alles Gold was glänzt, aber ein Weiterso der Etablierten ist auch keine Alternative.
@Reichathletik: Was ich nicht verstehe ist, dass Du sonst immer so nah an den Sportlern bis. Für viele unserer Top-Athleten ist GA finanziell ein Glückfall, da habe noch wenig Lobendes von Dir gehört.


RE: Germany Athletics - Reichtathletik - 13.02.2026

Ich bin absolut offen dafür, dass auch für "etablierte" Vereine bzw. Verbände zu machen. Kritischer Journalismus (und kritisch bedeutet nicht immer kritisieren, sondern inhaltlich nachfragend und einordnend) fehlt im Sport sehr. Oft wird er auch gleich als "Nestbeschmutzen" angesehen, dabei ist er sehr nötig, wenn es wirklich Verbesserung und auch Meinungsbildung geben soll.

Was di Top-Athleten angeht: Wen meinst du damit. Die absolute Spitze ist bisher ja doch eher bei anderen Vereinen. Grundsätzlich gibt es also auch andere Clubs, die zahlen können. Nur bisher halt nicht so sehr in der Masse. Die erweiterte Spitze, also Kaderathleten mit WM-Potential profitiert zum Teil sicherlich sehr. Gleichwohl sehe ich GA hier bisher eher als Sponsor, denn als Verein, verstehst du. Das spielt sich eher auf der Ebene ab wie Nike, Adidas, New Balance oder so.
Mir ist es grundsätzlich recht, wenn mehr Geld in den Sport fließt, ich glaube aber – anders als es CD offenbar tut – dass mehr Geld in den Sport nicht allein bedeutet mehr Geld an die Sportler (auch, aber nicht nur).

Ich würde verkürzt sagen: GA fährt die Devise: Geb Sportlern mehr Geld, dann entsteht automatisch ein professionelleres Umfeld und mehr Qualität.
Ich hab die These: Schaffe profesionellere und qualitativere Umfelder, dann lässt sich damit mehr Geld generieren.

Beide Thesen sind noch zu beweisen. Vielleicht haben wir Glück und beides klappt Wink


RE: Germany Athletics - Tom75 - 13.02.2026

(Gestern, 10:42)Reichtathletik schrieb: Was anderes: CD kündigt im Talk einen weiteren "Verein" an, den Namen kann man aber nicht verstehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, macht er aber bewusst ein Rätsel draus, dass man nicht herausfinden könne, wer/wo das ist aus dem Namen. Also, her mit der Rätsel-Aufgabe Wink Hat es jemand verstanden?

Palatinate (Pfalz).


RE: Germany Athletics - aj_runner - 13.02.2026

(Vor 10 Stunden)Reichtathletik schrieb: Ich würde verkürzt sagen: GA fährt die Devise: Geb Sportlern mehr Geld, dann entsteht automatisch ein professionelleres Umfeld und mehr Qualität.
Ich hab die These: Schaffe profesionellere und qualitativere Umfelder, dann lässt sich damit mehr Geld generieren.

Dann hast Du das Konzept noch nicht verstanden. Du hättest ja nochmals eine Chance mit dem Dauerlauf-Podcast  Wink


RE: Germany Athletics - Reichtathletik - 13.02.2026

(Vor 3 Stunden)aj_runner schrieb:
(Vor 10 Stunden)Reichtathletik schrieb: Ich würde verkürzt sagen: GA fährt die Devise: Geb Sportlern mehr Geld, dann entsteht automatisch ein professionelleres Umfeld und mehr Qualität.
Ich hab die These: Schaffe profesionellere und qualitativere Umfelder, dann lässt sich damit mehr Geld generieren.

Dann hast Du das Konzept noch nicht verstanden. Du hättest ja nochmals eine Chance mit dem Dauerlauf-Podcast  Wink

Dann erkläre du es mir doch bitte.


RE: Germany Athletics - S_J - 13.02.2026

(Vor 3 Stunden)Tom75 schrieb:
(Gestern, 10:42)Reichtathletik schrieb: Was anderes: CD kündigt im Talk einen weiteren "Verein" an, den Namen kann man aber nicht verstehen. Wenn ich es richtig verstanden habe, macht er aber bewusst ein Rätsel draus, dass man nicht herausfinden könne, wer/wo das ist aus dem Namen. Also, her mit der Rätsel-Aufgabe Wink Hat es jemand verstanden?

Palatinate (Pfalz).

Das könnte noch immer relativ viel sein. Einschließlich der Kurpfalz, z.B. Mannheim...