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Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie (/showthread.php?tid=667) |
RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 20.11.2014 In der Musik ist "Einzeltraining" gang und gäbe; auch die Lehrer/innen sind z. B. im Gesang meistens älteren Datums. Man macht sich die Erfahrungswerte zunutze. Da spricht keiner von einer Diskrepanz zwischen jung und alt. Gertrud RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Diskusmann - 21.11.2014 (20.11.2014, 13:51)Javeling schrieb: ...Uwe, der Seelsorger ...Straßenlaterne, Fußabtreter, Kummerkasten, Spendensammler, Sorgenonkel, Zahnfee... Altenpfleger... RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 22.11.2014 (20.11.2014, 11:57)Hellmuth K l i m m e r schrieb: "Von allem Schönen im Leben sollte man sich ganz langsam, sachte, zurückziehen - niemals abrupt!" Das trifft auch für unsern geliebten Sport zu. Ich habe letztens an einer Uni einen Vortrag eines emeritierten Professors aus der Neurowissenschaft gehört, der heute noch weltweit reist. Er arbeitet auch noch in der Forschungsabteilung der Universität. Es wäre eine Schande, eine solche Kapazität auszuklammern. In der Hinsicht sind Sie aus meiner Sicht zu eingefahren. Das sollte auch jede/r so entscheiden, wie er/ sie es möchte. Werden Sie einfach mal locker und lassen vielfältige Meinungen in der Hinsicht zu! Die Beispiele Clyde Hart (Jg. 1935), Brooks Johnson (Jg. 1934) und Malcolm Arnold (Jg. 1940) widerlegen Sie eindeutig. http://www.germanroadraces.de/24-1-34390-dlvhuerdenasse-lernen-von-brooks-johnson-.html Zitat:08.05.2013 Anscheinend stört die deutschen Hürdensprinter das Alter des Trainers nicht!!! Gertrud RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Halloo - 22.11.2014 (22.11.2014, 06:15)Gertrud schrieb: http://www.germanroadraces.de/24-1-34390-dlvhuerdenasse-lernen-von-brooks-johnson-.html Warum soll das Können und Wissen von B.J. nicht in Anspruch genommen werden? Er schafft es offensichtlich, neben seiner Trainingsgruppe noch weitere Athleten zu übernehmen, was ihrer Trainingsphilosophie entgegensteht. RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 22.11.2014 (22.11.2014, 10:58)Halloo schrieb:(22.11.2014, 06:15)Gertrud schrieb: http://www.germanroadraces.de/24-1-34390-dlvhuerdenasse-lernen-von-brooks-johnson-.html Es war die Rede vom Alter, nicht von der Athletenzahl. Mit wie vielen Athleten eine/r belastbar ist, muss jede/r selbst entscheiden. Ich mache lieber eine Sache richtig und gesund. Gertrud RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 05.02.2017 Meine Trainingsphilosophie beinhaltet meine gesammelten Erfahrungen und Ausarbeitungen. Wenn ein anderer Trainer/in andere Erfahrungen hat und umsetzen möchte, soll er/sie das tun. Ich versuche, meine Zeit so effektiv wie möglich einzusetzen. Ich schaue sehr genau hin, mit wem ich kooperiere. Es geht vornehmlich um Inhalte und Zeitmanagement. Ich versuche, Zeitverschwendung in jeder Hinsicht zu vermeiden. Ich schließe Kooperationen und Gespräche z.B. mit gewissen Bundestrainern, deren Handlungsweisen ich als wertvoll betrachte, absolut nicht aus. Eine Einmischung in meine Trainingsinhalte lehne ich ab, lege aber meine Inhalte immer wieder auf die Goldwaage. Ich bin sehr flexibel und absolut nicht beratungsresistent bei kompetenten Trainern und Wissenschaftlern. Ich habe mir z. B. gerade einen Wissenschaftsbereich in der Physiotherapie erarbeitet, wobei ich unklare Stellen aufgrund meiner autodidaktischen Erfahrungen und Brain-Untersuchungen auf einer Fortbildung zur Diskussion stelle. Für derartige Wissenserweiterungen sind mir kein Geld und keine Zeit zu schade. Wenn ich mit meinem Gegenüber z. B. im DLV-Bereich nicht auf dem Niveau diskutieren kann, bringt mir das einfach nichts. Ich suche die Stellen, die mich weiterbringen. Ich habe z. B. gerade jetzt wieder ein Gerät, das ich durch Zufall mal bei einer Haushaltswarenfirma erstanden habe, eingesetzt, weil ich durch wissenschaftliche Abhandlungen auf den Wert dieser Körperregion aufmerksam gemacht worden bin. Ich lebe und bin permanent im Fluss und auf der Suche nach Optimierung. Ich habe ein Problem mit Trainern, die beweglich wie eine Eisenbahnschiene sind. Ich wurde mal auf einer Fortbildung von einem sehr jungen Trainer angesprochen. Daraus hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt, wobei die Diskussionen oft sehr lange dauern. Wir tauschen enorm viel aus, weil wir auf unterschiedlichen LA-Zubringern unsere Stärken haben. Diese Diskussionen bringen uns oft mehr als jede Fortbildung. Ich verstehe einfach die Form der verpflichtenden Lehrgangs- und TL-Teilnahmen nicht, wenn ein/e Trainer/in zu Hause hervorragend und vielleicht besser als auf der offiziellen Schiene trainiert wird. Ich lehne den DLV als Serviceinstrument absolut nicht ab. Man stelle sich mal folgende Schizophrenie vor: Eine Leichtathletikhalle steht z. B. morgens fast komplett leer. Ich möchte mit einer Nicht-Kaderathletin, die aufgrund von absurden Regularien (nicht auf der Grundlage von Leistung) scheinbar nicht kaderwürdig ist, trainieren. Das wird dann verwehrt. Bei solchen Entscheidungen fasse ich mir dann an den Kopf!!! Da geht´s nur um Macht und nicht um die Leistung. Das passt so gar nicht in meine Trainingsphilosophie hinein. Auf der anderen Seite trainieren dort ortsansässige Vereinsathletinnen, die absolut nicht die Leistungen haben. Das passt alles nicht in meine Trainingsphilosophie hinein. Hier sollte der DLV mal hart an die Wurzeln gehen. Die OSP werden meistens von einem Vertreter des Vereins vor Ort verwaltet, so dass es Interessenkollisionen gibt. Es gibt OSP-Leiter, die sich ganz ungeniert zu Athletinnen anderer Vereine auf die Tribüne bei Sportfesten setzen und abwerben wollen. Die OSP-Regelungen sollten neu durchdacht werden, damit man ein Optimum herausholt!!! Gertrud RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 05.02.2017 (05.02.2017, 10:21)Gertrud schrieb: Meine Trainingsphilosophie beinhaltet meine gesammelten Erfahrungen und Ausarbeitungen. Wenn ein anderer Trainer/in andere Erfahrungen hat und umsetzen möchte, soll er/sie das tun. Ich versuche, meine Zeit so effektiv wie möglich einzusetzen. Ich schaue sehr genau hin, mit wem ich kooperiere. Es geht vornehmlich um Inhalte und Zeitmanagement. Ich versuche, Zeitverschwendung in jeder Hinsicht zu vermeiden. Ich schließe Kooperationen und Gespräche z.B. mit gewissen Bundestrainern, deren Handlungsweisen ich als wertvoll betrachte, absolut nicht aus. kurze Berichtigung eines Fehlers im Text Gertrud RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 05.02.2017 Meine Trainingsphilosophie plakativ: [attachment=529] Das ist meine Vorstellung; andere können meinetwegen völlig anders darüber denken!!! Ich denke sehr spezifisch und individuell und mache aus meinem Herzen keine Mördergrube. Man weiß genau, woran bei mir ist. ![]() Gertrud |