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Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Druckversion

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RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 30.08.2026

(30.08.2026, 12:30)Reichtathletik schrieb:
(30.08.2026, 11:54)Gertrud schrieb:
(30.08.2026, 07:01)Gertrud schrieb: Ich bin nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich auf von mir als altersfeindlich empfundene Artikel nicht mehr antworte. Wird der Bogen ohne fundierte fachliche Gründe überspannt, werde ich mich zu wehren wissen. Bei der Diskriminierung vom Alter durch Nicknames sollten wir uns wohl nicht aufhalten. 

Übrigens steht der DR von Sabine Braun u.a. mit fünf Olympiateilnahmen heute noch, der von der Verletzungsprophylaxe wohl als vorbildlich geführt zu bezeichnen ist. Glaubt mir, dass mein Wissen in Angleichung an neue Studien ein Galopp heute im Mehrkampfbereich auf 7100 Punkte mindestens wäre. Ich weiß, dass einige mich daher hier sehr gerne vor der Tür hätten. Dagegen sagte ein Professor vor versammeltem Auditorium bei einer DLV-Versammlung: "Von ihrer Sorte Trainer:innen brauchten wir mehr!" Meine Arbeitslust mit den besten Inhalten ist ungebrochen. Thumb_up

Zum Thema direkt: Ich präferiere den Individualismus in der Leichtathletik, arbeite aber in kooperierenden Teams auf Topniveau im Topbereich außerhalb des Mainstreams sehr gerne mit. Die Jugend-LA in den Vereinen steht natürlich oft unter einem anderen Stern. Mir kam gestern noch ein Idee für ein tragbares Gerät einer "Siegfried-Verletzungsstelle" in der LA. Würde mein Bruder noch leben, könnte er mir ein solches Gerät im Handumdrehen schweißen.  Wink

Gertrud

Natürlich gibt es auch Teams, aber eben - wie in Papendal - vielfach international aufgebaut. So gibt es auch zugeschnittene wissenschaftliche Teams auf internationaler Ebene. Das hat den Vorteil von absoluter Leistungsstärke. Genauso arbeite ich vornehmlich mit Leuten zusammen, die den Zenit auf ihrem Gebiet wollen. Ich konnte mir vom Zeitkontingent im schulischen Fachvorsitz und dem Leistungssport "nebenbei" keine schwachen Leute dazu noch leisten. 

Gertrud

Dann bist du ja jetzt ganz auf Verbandslinie: Alles nach der Nummer Zwei, möglichweise sogar diese, sollte bitte niemanden zu Last fallen. Es ist wirklich für alle besser, wenn künftig frühzeitig bestimmt wird, wer die Nummer 1 der Welt wird, nur diese gefördert wird und auch auf Wettkämpfen alleine ist. Das hat dann auch den Vorteil dass man nicht lwrnen muss mir Niederlagen oder Siegen umgehen zu können, weil es ja niemanden als "ich" gibt. Das geht natürlich wirklich nur mit absoluter Verletzungsprophylaxe, denn sowas wie wieder aufbauen, Wertschätzung auch in Tiefs und Vorbildfunktion, das gibt einem schließlich nur ein im Weg stehendes Team. Das gilt übrigens insbesondere für seelische Verletzungen – deren Prophylaxe lässt sich übrigens schwerlich mit den richtigen Übungen allein bewerkstelligen.
Machtmissbrauch übrigens auch. Allein dafür ist es schon gut, wenn Teams nicht allein aus Topathleten bestehen!

Du bist wirklich die Krönung.  Wink Wink Wink So stelle ich mir eine bestimmte Art von verletzten Menschen vor. Ab jetzt bleib schön in deiner Kummerecke! Es gibt Leute, die auch Leistungsargumenten nicht folgen können. Es tut mir leid: Das kannst du mir leider nicht wegnehmen. Ärgern, ärgern, ärgern... Dagegen hilft nur ein Mittel: ganz tief entspannen und den Vagusnerv anschieben oder wie die Amerikaner in solchen Fällen reagieren!  Wink Thumb_up Danke Was hast du denn so an Leistungen auf Topniveau zu bieten? Dein Alter ist mir völlig gleichgültig. Nimm einfach alles mit Humor - auch bei dir selbst! Da gibt´s den Spruch aus der Bibel mit dem Splitter und Balken im Auge - bitte mal nachlesen, wenn´s nicht präsent sein sollte! Es bietet sich bei dir ja in lateinischer Sprache an. Wink 

Gertrud


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - trackwatchnds - 30.08.2026

Hallo Gertrud, niemand mit klarem Kopf bezweifelt deine Kenntnisse, deinen unermüdlichen Wissensdurst und Willen zur Optimierung. Persönlich konnte ich mich schon davon überzeugen, dass du auch heute noch etliche Trainer locker in die Tasche steckst und dich vor niemandem verstecken brauchst. 
Repetition ist nichts grundsätzlich Falsches, vor allem nicht, wenn man wie Du, immer wieder elementar wichtige Dinge betonst und frühzeitig auf Schwachstellen biomechanischer und verbandsstruktureller Natur hinweist, dem Laienauge verborgene Zusammenhänge an die Oberfläche holst, auch bei den größten Namen nicht erfolgsblind bist oder die Entschlossenheit beibehältst, deinen Weg zu gehen.

Allerdings wird ebenso niemand abstreiten können, dass in deinen Beiträgen immer wieder eine Menge Frust zwischen den Zeilen herauszulesen ist und ich frage mich, wer oder was dich so tief verletzt haben muss, dass du auch im höheren Alter und mit all deiner Lebenserfahrung und Weisheit nicht "loslassen" kannst. Die Art von Repetition, die hier einige Foristen (auch ich in Vergangenheit) kritisieren oder anmerken ist das stark Ich-bezogene, die hier für alle irrelevante (aber nicht minder löbliche) Arbeit in deiner Schul-AG oder die Tatsache, dass du entgegen deiner Äußerungen häufig nicht auf Augenhöhe diskutierst oder du mit deinem heutigen Wissensstand Sabine Braun auf 7.100 Punkte gebracht hättest. Euer DR wird noch eine ganze Weile bestehen bleiben, keine Sorge. Es ist auch in Ordnung, wenn du dein Wissen nicht teilen möchtest, genauso wie niemand seinen erarbeiten Reichtum einfach verteilen möchte. Aber das gebetsmühlenartige Betonen dessen hat eben eine bestimmte Wirkung auf viele Leute.

Ich wünsche dir auch hinsichtlich deiner Gesundheit aber vor allem für deinen Seelenfrieden Gelassenheit und dass du über den Dingen stehen kannst, "loslassen" eben. Das meine ich zu 100% ernst und nur auf die beste Art und Weise.


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Läufer 800m - 30.08.2026

(30.08.2026, 15:43)trackwatchnds schrieb: Hallo Gertrud, niemand mit klarem Kopf bezweifelt deine Kenntnisse, deinen unermüdlichen Wissensdurst und Willen zur Optimierung. Persönlich konnte ich mich schon davon überzeugen, dass du auch heute noch etliche Trainer locker in die Tasche steckst und dich vor niemandem verstecken brauchst. 
Repetition ist nichts grundsätzlich Falsches, vor allem nicht, wenn man wie Du, immer wieder elementar wichtige Dinge betonst und frühzeitig auf Schwachstellen biomechanischer und verbandsstruktureller Natur hinweist, dem Laienauge verborgene Zusammenhänge an die Oberfläche holst, auch bei den größten Namen nicht erfolgsblind bist oder die Entschlossenheit beibehältst, deinen Weg zu gehen.

Allerdings wird ebenso niemand abstreiten können, dass in deinen Beiträgen immer wieder eine Menge Frust zwischen den Zeilen herauszulesen ist und ich frage mich, wer oder was dich so tief verletzt haben muss, dass du auch im höheren Alter und mit all deiner Lebenserfahrung und Weisheit nicht "loslassen" kannst. Die Art von Repetition, die hier einige Foristen (auch ich in Vergangenheit) kritisieren oder anmerken ist das stark Ich-bezogene, die hier für alle irrelevante (aber nicht minder löbliche) Arbeit in deiner Schul-AG oder die Tatsache, dass du entgegen deiner Äußerungen häufig nicht auf Augenhöhe diskutierst oder du mit deinem heutigen Wissensstand Sabine Braun auf 7.100 Punkte gebracht hättest. Euer DR wird noch eine ganze Weile bestehen bleiben, keine Sorge. Es ist auch in Ordnung, wenn du dein Wissen nicht teilen möchtest, genauso wie niemand seinen erarbeiten Reichtum einfach verteilen möchte. Aber das gebetsmühlenartige Betonen dessen hat eben eine bestimmte Wirkung auf viele Leute.

Ich wünsche dir auch hinsichtlich deiner Gesundheit aber vor allem für deinen Seelenfrieden Gelassenheit und dass du über den Dingen stehen kannst, "loslassen" eben. Das meine ich zu 100% ernst und nur auf die beste Art und Weise.

ich mag deinen Text, besser und rücksichtsvoller geschrieben als meine Kommentare....


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 08.09.2026

(30.08.2026, 15:59)Läufer 800m schrieb:
(30.08.2026, 15:43)trackwatchnds schrieb: Hallo Gertrud, niemand mit klarem Kopf bezweifelt deine Kenntnisse, deinen unermüdlichen Wissensdurst und Willen zur Optimierung. Persönlich konnte ich mich schon davon überzeugen, dass du auch heute noch etliche Trainer locker in die Tasche steckst und dich vor niemandem verstecken brauchst. 
Repetition ist nichts grundsätzlich Falsches, vor allem nicht, wenn man wie Du, immer wieder elementar wichtige Dinge betonst und frühzeitig auf Schwachstellen biomechanischer und verbandsstruktureller Natur hinweist, dem Laienauge verborgene Zusammenhänge an die Oberfläche holst, auch bei den größten Namen nicht erfolgsblind bist oder die Entschlossenheit beibehältst, deinen Weg zu gehen.

Allerdings wird ebenso niemand abstreiten können, dass in deinen Beiträgen immer wieder eine Menge Frust zwischen den Zeilen herauszulesen ist und ich frage mich, wer oder was dich so tief verletzt haben muss, dass du auch im höheren Alter und mit all deiner Lebenserfahrung und Weisheit nicht "loslassen" kannst. Die Art von Repetition, die hier einige Foristen (auch ich in Vergangenheit) kritisieren oder anmerken ist das stark Ich-bezogene, die hier für alle irrelevante (aber nicht minder löbliche) Arbeit in deiner Schul-AG oder die Tatsache, dass du entgegen deiner Äußerungen häufig nicht auf Augenhöhe diskutierst oder du mit deinem heutigen Wissensstand Sabine Braun auf 7.100 Punkte gebracht hättest. Euer DR wird noch eine ganze Weile bestehen bleiben, keine Sorge. Es ist auch in Ordnung, wenn du dein Wissen nicht teilen möchtest, genauso wie niemand seinen erarbeiten Reichtum einfach verteilen möchte. Aber das gebetsmühlenartige Betonen dessen hat eben eine bestimmte Wirkung auf viele Leute.

Ich wünsche dir auch hinsichtlich deiner Gesundheit aber vor allem für deinen Seelenfrieden Gelassenheit und dass du über den Dingen stehen kannst, "loslassen" eben. Das meine ich zu 100% ernst und nur auf die beste Art und Weise.

ich mag deinen Text, besser und rücksichtsvoller geschrieben als meine Kommentare....

So kann man miteinander umgehen. Der Ton macht die Musik. Danke! Dass ich nicht in jede Schublade passe, ist mir bewusst. 

Deutschland ist gerade dabei, auf sehr vielen Gebieten den Anschluss zu verlieren. Da braucht man Macher:innen mit ernsten Absichten. HjH und ich haben vor 30 Jahren und mehr auf unsere Art des Trainings in Verbindung mit unserer Prophylaxe massiv immer wieder hingewiesen. Ich verhalte mich da unerbittlich. Jetzt erst kommt so allmählich Fahrt in dieses Thema. Daher rühren auch sehr stark meine Wiederholungen. Ich werde mich bemühen, etwas weniger darauf hinzuweisen. 

Ich möchte einfach erreichen, dass man Beeinträchtigungen schon im "Anflug" erkennt und bekämpft und auch selbst dafür Arbeit investiert. Ich bin aber primär jetzt für meine Gesundheit verantwortlich. Man kann die Telomere wieder verlängern, woran ich arbeite. Eine Nachricht hat mich aber vom Hocker gehauen: Ein Zuviel daran kann aber auch Krebs verursachen. Wat nu??? Das kostet mich viele Recherchen. Noch tappe ich im Dunkeln. Ich sehe longevity nur mit einer halbwegs gesunden physischen und psychischen Verfassung in Verbindung. 

Gertrud


RE: Interview Lea Meyer - JoelH - 08.09.2026

(29.08.2026, 16:39)Läufer 800m schrieb: Ich würde Gesa Krause keineswegs die Eigenschaft des Egoismus absprechen.
Völlig unabhängig von dieser unseligen Interviewdebatte, zeigte Gesa das ganze Rennen ein sehr egoistisches Verhalten. Oder um es anders auszudrücken, sie verfolgte ihren eigenen Matchplan, wie es jeder Athlet in einem Rennen tut. Die einen laufen vorne, die anderen hinten. Und ich denke es hat keinen wirklich überrascht, dass sie die Führung nie übernahm. Ich denke auch Lea hat das nicht überrascht, es hat sie lediglich frustriert. Und mit den Sturz und der verlorenen Medaille lief dann das Fass einfach über. Wäre sie "clever" gewesen, dann hätte sie kein Interview gegeben. So war sie einfach emotional und frustriert. Wer wäre das nicht gewesen? Passiert, Sport lebt von Emotionen.

Und den Sweep hätte es so oder so nicht gegeben, wenn es gut gelaufen wäre, dann wäre 1,2,4 drin gewesen, aber ich denke 1,2,3 war nicht möglich. Selbst mit möglicher Teamtaktik, denn entweder man hätte Olivia abgehängt, was man ja faktisch sowieso getan hat, oder im Spurt hätte Lea sehr wahrscheinlich die Holzmedaille gezogen. Und wenn es ganz dumm gelaufen wäre, dann hätte man eventuell sogar nur eine Medaille geholt.


RE: Interview Lea Meyer - Gertrud - 09.09.2026

(08.09.2026, 13:47)JoelH schrieb:
(29.08.2026, 16:39)Läufer 800m schrieb: Ich würde Gesa Krause keineswegs die Eigenschaft des Egoismus absprechen.
Völlig unabhängig von dieser unseligen Interviewdebatte, zeigte Gesa das ganze Rennen ein sehr egoistisches Verhalten. Oder um es anders auszudrücken, sie verfolgte ihren eigenen Matchplan, wie es jeder Athlet in einem Rennen tut. Die einen laufen vorne, die anderen hinten. Und ich denke es hat keinen wirklich überrascht, dass sie die Führung nie übernahm. Ich denke auch Lea hat das nicht überrascht, es hat sie lediglich frustriert. Und mit den Sturz und der verlorenen Medaille lief dann das Fass einfach über. Wäre sie "clever" gewesen, dann hätte sie kein Interview gegeben. So war sie einfach emotional und frustriert. Wer wäre das nicht gewesen? Passiert, Sport lebt von Emotionen.

Und den Sweep hätte es so oder so nicht gegeben, wenn es gut gelaufen wäre, dann wäre 1,2,4 drin gewesen, aber ich denke 1,2,3 war nicht möglich. Selbst mit möglicher Teamtaktik, denn entweder man hätte Olivia abgehängt, was man ja faktisch sowieso getan hat, oder im Spurt hätte Lea sehr wahrscheinlich die Holzmedaille gezogen. Und wenn es ganz dumm gelaufen wäre, dann hätte man eventuell sogar nur eine Medaille geholt.

Ich würde hier differenzieren in egoistisch und egozentrisch. 

Nehmen wir mal das Rennen zwischen Femke Bol und Audrey Werro, in dem Werrro Bol beim Überholen enorm geschnitten hat! Bol kam ganz aus dem Tritt und musste wertvollen Zeitverlust in Kauf nehmen. Das war egoistisch von Werro. Femke Bol ist aber ein unheimlich ausgeglichener Mensch, macht es zumindest den Eindruck. Sie ist clever und bleibt in solchen Situationen ruhig und zeigt enorm überlegene und überlegte Reaktionen. Sie hat dann im nächsten Duell mit guter Taktik gekontert. Sie hat sich an Werro gehängt, die ein hohes Tempo über die gesamte Strecken vorgelegt hat und somit Werro unter Druck gesetzt. Bol war sehr stark auch im Endspurt und kam bis auf einige Hundertstel heran. Das war eine gute Warnung an Werro. Werro kann also momentan nur gewinnen, wenn sie ein hohes Tempo anschlägt; aber wie lange noch? Bol wird wie eine Klette an ihr hängen. Meuwly hat geäußert, dass sie den aeroben Teil verstärken werden, ohne die Schnelligkeit zu vernachlässigen. Wird Werro den Schnelligkeitsteil so schnell wie Bol den aeroben Teil ergänzen können? Als "Anhängsel" entgeht Bol der Attacke Werros von hinten. Es wird also sehr spannend 2027 oder jetzt noch?

Bei internationalen Höhepunkten wie OS, WM und EM werden die Niederlande mit Sicherheit bei "Schneideattacken" Protest einlegen. Egoismus nein, Egozentrik ja!!! Wink Aber man muss das "Tafelsilber" nicht unbedingt der Konkurrenz auf dem Tablett servieren. Meuwly ist also nicht nur in metabolischen Inhalten im 800m-Lauf sehr gut, sondern ist auch ein sehr guter Taktiker.  Thumb_up Er veröffentlicht zwar einige Dinge, aber beileibe nicht alles (!). Er lässt folglich auch Inhalte nur in den eigenen Reihen und arbeitet auch sehr individuell. Zudem kann auch er nicht jede/n AuA in diese oberen Regionen führen. Man braucht dazu schon diese außergewöhnlichen AuA, die wirklich alle physischen und psychischen Vorteile in sich vereinigen. "Aus einem Ackergaul können auch die besten TuT kein Rennpferd machen!!!"

Ich sehe auch im Trainerbereich viele Muster des Erfolges. Es kann die Verbandskarriere sein, aber eben auch Teams außerhalb dieser Institutionen. Vielfalt halte ich bei "Ideenschmieden" und kreativer Arbeit für sehr wichtig. Unterschiedliche Menschen brauchen nun mal mehr oder weniger ihre Freiheitsräume. Einige können nur in sehr großen Freiräumen leben. Ich bin ein solcher Freigeist und nicht "angekettet" zufrieden. 

Gertrud


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Sandmann - 09.09.2026

Der themenspezifischere Thread ist archiviert, aber es passt dann auch hier:

Leichtathletik-EM: Gesa Krause und Lea Meyer – Aussprache nach öffentlicher Kritik - DER SPIEGEL


RE: Interview Lea Meyer - longbottom - 09.09.2026

(08.09.2026, 13:47)JoelH schrieb: Und den Sweep hätte es so oder so nicht gegeben, wenn es gut gelaufen wäre, dann wäre 1,2,4 drin gewesen, aber ich denke 1,2,3 war nicht möglich. Selbst mit möglicher Teamtaktik, denn entweder man hätte Olivia abgehängt, was man ja faktisch sowieso getan hat, oder im Spurt hätte Lea sehr wahrscheinlich die Holzmedaille gezogen. Und wenn es ganz dumm gelaufen wäre, dann hätte man eventuell sogar nur eine Medaille geholt.

Eben. Wie man auf die Idee kommt, dass bei einer Tempomitarbeit von Krause aus deutscher Sicht mehr herausgesprungen wäre, ist mir offen gesagt ein komplettes Rätsel. Das Tempo war schon so ganz dicht an Gürths persönlicher Bestzeit dran, und sie wurde auf der Schlussrunde im Gegensatz zu Finot ja auch etwas abgehängt. Wieso sollte es dann, wenn man in Tempobereiche läuft, die Gürth im Gegensatz zu Finot (und Thorner) bisher noch nicht erreicht hat, anders aussehen?

Und auch Meyer hat nicht aus Teamgeist sondern "egoistischen" Gründen das Tempo gemacht. Was aber nicht negativ gemeint ist. Sie wusste, dass sie nicht den stärksten Schlussspurt hatte und wollte deshalb im Medaillenkampf vorher für eine Entscheidung sorgen. Das war aus ihrer Sicht die komplett richtige Taktik, aus der von Krause aber eben nicht. Die eine war nicht egoistischer oder weniger egoistisch als die andere, sondern jede ist so gelaufen, wie es für sie am besten war. Und es wäre für Lea ohne den Sturz am Wassergraben ja auch aufgegangen.


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - JoelH - 10.09.2026

Sehe ich genauso. Da passt der Thread-Titel schon sehr gut. 

Und dass nicht einmal weil die drei es nicht wollten. Sie konnten es gar nicht, da die spezifischen Fähigkeiten einfach zu unterschiedlich sind.


RE: Interview Lea Meyer - Läufer 800m - 14.09.2026

(09.09.2026, 10:59)longbottom schrieb:
(08.09.2026, 13:47)JoelH schrieb: Und den Sweep hätte es so oder so nicht gegeben, wenn es gut gelaufen wäre, dann wäre 1,2,4 drin gewesen, aber ich denke 1,2,3 war nicht möglich. Selbst mit möglicher Teamtaktik, denn entweder man hätte Olivia abgehängt, was man ja faktisch sowieso getan hat, oder im Spurt hätte Lea sehr wahrscheinlich die Holzmedaille gezogen. Und wenn es ganz dumm gelaufen wäre, dann hätte man eventuell sogar nur eine Medaille geholt.

Eben. Wie man auf die Idee kommt, dass bei einer Tempomitarbeit von Krause aus deutscher Sicht mehr herausgesprungen wäre, ist mir offen gesagt ein komplettes Rätsel. Das Tempo war schon so ganz dicht an Gürths persönlicher Bestzeit dran, und sie wurde auf der Schlussrunde im Gegensatz zu Finot ja auch etwas abgehängt. Wieso sollte es dann, wenn man in Tempobereiche läuft, die Gürth im Gegensatz zu Finot (und Thorner) bisher noch nicht erreicht hat, anders aussehen?

Und auch Meyer hat nicht aus Teamgeist sondern "egoistischen" Gründen das Tempo gemacht. Was aber nicht negativ gemeint ist. Sie wusste, dass sie nicht den stärksten Schlussspurt hatte und wollte deshalb im Medaillenkampf vorher für eine Entscheidung sorgen. Das war aus ihrer Sicht die komplett richtige Taktik, aus der von Krause aber eben nicht. Die eine war nicht egoistischer oder weniger egoistisch als die andere, sondern jede ist so gelaufen, wie es für sie am besten war. Und es wäre für Lea ohne den Sturz am Wassergraben ja auch aufgegangen.
ich muss da mal etwas einwerfen, die Medaillen sind so wie sie sind, wahrscheinlich wäre es nicht viel anders gekommen eventuell Gold und Silber. 
Aber was wäre das für eine Story gewesen, wenn Krause und Meyer sich die Tempoarbeit geteilt hätten. Ich glaub im Radsport nennt man das belgischer Kreisel, das wäre eine echte Story gewesen, eine Teamleistung, das hätte man sich noch sehr lange erzählt, wenn es Gold und Silber geworden wäre. Aber das ist Spekulation, deshalb bleibe ich zumindest bei meiner Aussage, Egoismus. 
Die Botschaft ist nicht Leichtathletik ist eine individual Sportart , sondern scheiß auf den Teamgedanken auch wenn es das Nationalteam ist und mach dein eigenes Ding. So lobt man Gesas Lauf als taktische Meisterleistung, kann man ja auch so sehen, das individuelle Ergebnis gibt ihr ja auch recht, aber wie ich ganz zu Anfang schrieb, für mich ansonsten eine verpatzte Big Grin - verpasste - Chance, für ein Team und für ein größe Story.... Aber das ist nun eine rein theoretische Aussage, wir bleiben dabei, der Sieger hat halt immer Recht, Teamarbeit ist scheiße und Gesa ist die Beste, wobei sie ansonsten recht nett finde... sie muss halt sehen wo sie bleibt..