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HRV-orientiertes Training ? - Druckversion

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RE: HRV-orientiertes Training ? - Läufer 800m - 17.08.2026

(17.08.2026, 09:38)Atanvarno schrieb: Monitoring and adapting endurance training on the basis of heart rate variability monitored by wearable technologies: A systematic review with meta-analysis

Zitat:Results: A total of 8 studies (198 participants) were identified comprising 9 interventions involving a variety of approaches. Compared to predefined training, most HRV-guided interventions included fewer moderate- and/or high-intensity training sessions. Fixed effects meta-analysis revealed a significant medium-sized positive effect of HRV-guided training on submaximal physiological parameters (g = 0.296, 95% CI 0.031 to 0.562, p = 0.028), but its effects on performance (g = 0.079, 95% CI -0.050 to 0.393, p = 0.597) and V̇O2peak (g = 0.171, 95% CI -0.213 to 0.371, p = 0.130) were small and not statistically significant. Moreover, with regards to performance, HRV-guided training was associated with fewer non-responders and more positive responders.
Hervorhebung von mir

Ok also kein Vorteil gegenüber einem guten althergebrachten Trainingsplan für Spitzenbelastung, aber eine Tendenz Grundlagentraining besser zu unterstützen das eher die intensiven Einheiten gestrichen wurden. Was ich daraus mitnehme ist dann also. Wer sein Training im klassischen Sinne gut im Griff hat, wird wohl ähnlich gut fahren. Athleten die zu Übertraining neigen durch zu intensives Training, würden durch die HRV Orientierung wohl davor einen Schutz erfahren, wenn sie dem dann auch vertrauen würden ( ist meine persönliche Aussage.)  Also eine nette Ergänzung, aber dann doch kein Heilsbringer.... aber auf der gleichen Seite gab es eine weitere Studie, die einen etwas besseren Vo2max entwicklung vor allem bei Anfängern erfaßte. Aber das kann auch einfach dadurch kommen, das Anfänger oftmals keine Ahnung von Training haben... aber das kann ich auch falsch interpretieren


RE: HRV-orientiertes Training ? - Gertrud - 20.08.2026

(16.08.2026, 10:07)Läufer 800m schrieb: Hab ihr Erfahrung damit, taugt das wirklich etwas oder ist das nur eine zusätzliche Information die das anzeigt was man sowieso schon erkannt hat.   Nach dem Marathon der Frauen und habe ich so meine Zweifel wenn die Tochter von Kuno Hottenrott, der so viel darüber schreibt und promotet,  seine Tochter den Sprung ganz nach vorne nicht schafft.

Das wird im Winter ein Punkt beim CoachSummit in München sein. Mich persönlich würde auch interessieren, wie man genau den pathologischen Bereich abgrenzt. Man hat z. B. bei Blutdruckmessgeräten immer nur einen Wert, der auch ansonsten beim Test oft gemittelt wird, obwohl er auch innerhalb einer Minute variiert. 

Das nur nebenbei: Selbst in den Krankenhäusern liegt man wissenschaftlich oft falsch. Ich habe sofort moniert, dass man meine nächtliche HF von 34 mit dem Sport in Verbindung gebracht hat. Meine Argumente: "Ich bin keine Ausdauerfrau gewesen und auch 6000-10000 Schritte pro Tag rechtfertigen diesen Wert nicht." Daraufhin habe ich den Herzschrittmacher bekommen. Ich bin jetzt in Ruhe auf 60 HF programmiert. 

Gertrud


RE: HRV-orientiertes Training ? - monkrunner - 20.08.2026

(20.08.2026, 08:46)Gertrud schrieb: Das nur nebenbei: Selbst in den Krankenhäusern liegt man wissenschaftlich oft falsch. Ich habe sofort moniert, dass man meine nächtliche HF von 34 mit dem Sport in Verbindung gebracht hat. Meine Argumente: "Ich bin keine Ausdauerfrau gewesen und auch 6000-10000 Schritte pro Tag rechtfertigen diesen Wert nicht." Daraufhin habe ich den Herzschrittmacher bekommen. Ich bin jetzt in Ruhe auf 60 HF programmiert. 

Gertrud

Fühlst du dich jetzt anders? 
Bin auch seit jeher Niedrig-Ruhepulser, auch schon vor jetzt betriebenem Ausdauersport. Deine 34HF kommt hin. Alle Docs sind immer besorgt, und ich fühle mich einfach wohl und entspannt.
WENN aus Gründen der Ruhepuls mal höher ist, geht das hier immer mit einer Hibbeligkeit und Unruhe einher. - Auf keinen Fall würde ich das mechanisch erleben wollen bzw. müssen!


RE: HRV-orientiertes Training ? - Gertrud - 21.08.2026

(20.08.2026, 09:07)monkrunner schrieb:
(20.08.2026, 08:46)Gertrud schrieb: Das nur nebenbei: Selbst in den Krankenhäusern liegt man wissenschaftlich oft falsch. Ich habe sofort moniert, dass man meine nächtliche HF von 34 mit dem Sport in Verbindung gebracht hat. Meine Argumente: "Ich bin keine Ausdauerfrau gewesen und auch 6000-10000 Schritte pro Tag rechtfertigen diesen Wert nicht." Daraufhin habe ich den Herzschrittmacher bekommen. Ich bin jetzt in Ruhe auf 60 HF programmiert. 

Gertrud

Fühlst du dich jetzt anders? 
Bin auch seit jeher Niedrig-Ruhepulser, auch schon vor jetzt betriebenem Ausdauersport. Deine 34HF kommt hin. Alle Docs sind immer besorgt, und ich fühle mich einfach wohl und entspannt.
WENN aus Gründen der Ruhepuls mal höher ist, geht das hier immer mit einer Hibbeligkeit und Unruhe einher. - Auf keinen Fall würde ich das mechanisch erleben wollen bzw. müssen!

Ich fühle mich sehr gut und vor allem hält sich mein Blutdruck in Grenzen. Geht er mal hoch, nehme ich nicht sofort ein Notfallmedikament, sondern erde mich wieder. Ich werde auch nur noch sehr wenig unruhig. Ich arbeite wie eine Leistungssportlerin an meinen Schwächen und somit an meinem Longevity-Konzept an ganz bestimmten "Schrauben". Ich werde ab dieser Woche rigoros meinen Tagesplan zeitlich ändern, um mehr zur Ruhe zu kommen. Ich habe mich früher als Athletin vor großen Wettkämpfen gesund schlafen können. 

Gertrud