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RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - fersengold - 29.07.2015 Ich muss hier eine Lanze für Florian Orth brechen: Knapp an der Norm vorbei, insgesamt ein gutes Leistungsbild (mit der 5000m-Zeit), eine sichtbare Entwicklung im Laufe der Saison. Wenn man berücksichtigt, dass er bis zum Juli in den Examina für ein Präsenzstudium mit Pendeln zwischen Studienort und Heimatadresse (kein Fernstudium, wie bei vielen anderen) gesteckt hat, ist das nicht schlecht. Und die Spurtfähigkeit kann man in 3 Wochen auch noch verbessern. Jedenfalls sah sein Spurt bei der DM nicht schlechter aus als der von Schembera (Nach Nürnberg: Vorlauf-Aus in PK). Ich wage zu behaupten, dass wenn Orth im nächsten Winter nach Abschluss seines Studiums mal verstärkt auf die Karte Sport setzt, er uns viel Spaß machen wird - auch über 5000m. Dafür hätte ihn der DLV motivieren können. RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - jonas - 29.07.2015 Wie man hier teilweise angefeindet wird, wenn man sich gegen die Nominierung deutscher Athleten ausspricht. Nehmt mal die deutsche Brille ab. Manchen hier unterstelle ich sogar, wenn es nach ihnen ginge, gäbe es gar keine DLV-Normen, sondern der DLV sollte alles mitnehmen was geht. Der DLV hat sich bei den Läufern so entschieden, wie ich es auch gemacht hätte. RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - Robb - 29.07.2015 Wir sollen die deutsche Brille abnehmen, wenn es um die Nominierungen deutscher Athleten durch den deutschen Verband geht? Wieso? RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - jonas - 29.07.2015 Ihr wollt in Peking so viele Deutsche wie möglich am Start sehen, das ist der Hintergrund, warum ihr euch für Nominierungen aussprecht. Dann kommt die Floskel, dass es doch wurscht sei, dass Orth die DLV-Norm knapp verpasst hat, bei der WM zählen Spurtstärke und ein Gefühl für die Renntaktik, obwohl gerade dies nicht für Orth sprechen würde. Ich warte immer noch darauf, dass Du mir das 3.000m-Top-Feld von Tscheboksary aufführst. Oder warst Du derjenige, der nicht wusste, "gegen wen Kock in Tscheboksary gelaufen ist"?^^ RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - Robb - 29.07.2015 Ich hatte dir schon gesagt, dass die Diskussion Cheboksary für mich beendet ist. Diskussionen mit jemandem, der Fakten so hinbiegt, wie sie ihm in den Kram passen, sind sinnlos. Wenn wir soviele Deutsche wie möglich in Peking sehen wollten, gäbe es Stimmen für die beiden 4x4 Staffeln, die gibt es nicht. Du solltest lernen, die Dinge differenzierter zu sehen, wir reden hier von einzelnen Athleten, nicht "den Deutschen". Ich bin z.B. sogar gegen die Nominierung von Kathrin Klaas, obwohl sie die Norm hat, denn in den letzten zwei Monaten hatte sie keinen einzigen guten Wettkampf, die Norm hat sie im Mai geworfen, danach kam nichts mehr. RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - fersengold - 29.07.2015 Nein, jonas90, ein Eintreten für Orth ist kein Eintreten für eine große Mannschaft. Beileibe nicht. Nur ein Appell für eine Einzelfallbetrachtung. Am Ende, fürchte ich, wird auch aus den Gruppen der Vierfachnominierten keiner über sich hinauswachsen. Mein Optimismus ist da eher begrenzt. RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - jonas - 29.07.2015 (29.07.2015, 12:57)Robb schrieb:(29.07.2015, 12:47)jonas90 schrieb: Ich warte immer noch darauf, dass Du mir das 3.000m-Top-Feld von Tscheboksary aufführst. Oder warst Du derjernige, der nicht wusste, "gegen wen Kock in Tscheboksary gelaufen ist"?^^Ich hatte dir schon gesagt, dass die Diskussion Cheboksary für mich beendet ist. Diskussionen mit jemandem, der Fakten so hinbiegt, wie sie ihm in den Kram passen, sind sinnlos. Ich habe die Behauptung aufgestellt, dass die zunächst von mir unterschlagenen "Fakten", also die nicht extra aufgeführten Läuferinnen, ebenfalls keine Weltklasse-Athletinnen sind und man daher eine Top 3-Platzierung von Kock in diesem Rennen erwarten konnte. Wenn das nicht stimmt, hast Du jetzt die Gelegenheit, mich in meiner "Fakten-Hinbiegerei wie sie in den Kram passen" bloßzustellen, ansonsten werte ich das als Eingeständnis, dass du keine Ahnung von der Stärke des Feldes in Tscheboksary hattest, als Du Kocks Nominierung damit begründen wolltest. RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - Atanvarno - 29.07.2015 Man kann sich so wie jonas90 auf den Standpunkt stellen "Norm ist Norm", dann ist alles ganz einfach und es gibt keine Diskussionen. Oder man nimmt einige Härtefälle mit, was auch der DLV getan hat. In dem Fall ist die Diskussion erlaubt und dann wirft die Nichtmitnahme Orths im Vergleich mit John und Erewa Fragen auf, wie Sinafan gut dargestellt hat (29.07.2015, 11:09)Sinafan schrieb: 2) Alexander John? Ernsthaft? Letzte WM gab es gleich 16er Halbfinals und der 16te der WBL ist bei 13.28. John als 31ter und Bühler als 28ter werden sich sehr strecken müssen. Gemäß Olivers bereinigter Bestenliste (s. http://toplist.leichtathletik-mehrkampf.de/ ) ist Orth aktuell sogar auf Rang 29 (John auf 30). Endkampfchancen hat keiner der drei, aber wer hätte wohl die besten Chancen die Vorrunde zu überstehen? RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - jonas - 29.07.2015 (29.07.2015, 11:41)fersengold schrieb: Wenn man berücksichtigt, dass er bis zum Juli in den Examina für ein Präsenzstudium mit Pendeln zwischen Studienort und Heimatadresse (kein Fernstudium, wie bei vielen anderen) gesteckt hat Richtig, aber damit kann der DLV wohl kaum eine Nominierung begründen. RE: WM 2015: Härtefälle der Nominierung - Atanvarno - 29.07.2015 Davon ausgehend, dass Orth jetzt vom Studienstress befreit frei auflaufen und sich nochmal deutlich verbessern kann, wäre das erfolgreich bestandene Examen sogar eine sehr gute Begründung für eine Härtefallnominierung. Wir reden hier nicht über jemand, der sich mit Ach und Krach auf 3:36 verbessert hat, sondern über einen 3:34-Läufer, der es trotz Examensstress geschafft hat 3:36 zu laufen! |