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[geteilt] Interview Lea Meyer - dominikk85 - 29.08.2026 Gesa noch mal mit nem interview wo sie sich sehr diplomatisch auf das Interview mit Lea reagiert und sich auch nicht locken lässt als der Fragesteller andeutet das lea neidisch auf ihre Erfolge sein könnte. Der titel ist allerdings leider dennoch etwas click bait mäßig. "Sind nicht alle Egoisten": "Frustration": Gesa Krause spricht offen über Wut-Interview und Neid https://share.google/umR0CUzc4bmwp7z9n RE: Interview Lea Meyer - Läufer 800m - 29.08.2026 (29.08.2026, 14:23)dominikk85 schrieb: Gesa noch mal mit nem interview wo sie sich sehr diplomatisch auf das Interview mit Lea reagiert und sich auch nicht locken lässt als der Fragesteller andeutet das lea neidisch auf ihre Erfolge sein könnte. Der titel ist allerdings leider dennoch etwas click bait mäßig. Ich habe mir das Interview mit ihr durchgelesen und meine Beurteilung fällt etwas differenzierter aus. Ich würde Gesa Krause keineswegs die Eigenschaft des Egoismus absprechen. Sie „tarnt“ – die Anführungszeichen bewusst gesetzt, um die negative Assoziation abzumildern – ihren Egoismus hier nur sehr geschickt. Sie nutzt mehrere Passagen, in denen sie eine Eigenschaft erst verneint, sie im Nachsatz dann aber doch bestätigt. Das ist ein vielgenutzter Mechanismus, um einen eigentlich verpönten Charakterzug in eine gesellschaftlich akzeptierte Form zu pressen. Diese sprachliche Unschärfe ist jedoch nichts Schlimmes, sondern zeigt lediglich, dass sie reif genug ist, sich sozial konform zu verhalten. Höflich ausgedrückt wird aus dem Egoismus ein professioneller Individualismus – und das ist völlig legitim, erst recht in einer Leistungssportwelt, in der jeder seinen Teil vom Kuchen abhaben will. Allerdings hätten die drei Deutschen den Kuchen deutlich vergrößern können, wenn sie den Lauf als Team anders gestaltet hätten. So hätte eine kleine Heldengeschichte entstehen können – jetzt bleibt es halt nur ein Drama für die eine und ein Sieg für die zwei anderen. Leidtragende ist am Ende Meyer und die Gewinnerin Krause: Für die beiden wäre das Thema wahrscheinlich längst abgehakt, wenn wir nicht weiterhin darauf herumreiten würden, um unseren eigenen Voyeurismus zu befriedigen. Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 29.08.2026 Nicht mehr und nicht weniger habe ich bisher immer über unsere LA gesagt. Danke an G. Krause für ihre ehrliche "Analyse"!!! https://www.n-tv.de/sport/Frustration-Gesa-Krause-spricht-offen-ueber-Wut-Interview-und-Neid-id31244420.html " Wir sind Individualsportler..." AuA in der Leichtathletik müssen egozentrisch sein. Das muss nicht alle Bereiche des Lebens umfassen. Auch ich als Trainerin teile meine Recherchen und Errungenschaften nicht unbedingt mit der Konkurrenz in der allerletzten Tiefe. Man will doch auch den Lohn seiner akribischen Arbeit. Ich habe ganz neue Kapitel und Zusammenhänge in der letzten Zeit "ausgegraben". Viele wollen diese Arbeit ohne Gegenleistung. Während ich stundenlang am Schreibtisch oder in meinem Keller verbringe, wollen andere ihr angenehmes Leben weiterführen und nur profitieren. Ich lebe in einem Netzwerk auf Gegenseitigkeit. Man kann natürlich nicht immer 1:1 abrechnen. Ich helfe sehr oft unentgeltlich den Schützlingen meiner Freunde. Gertrud RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Läufer 800m - 29.08.2026 Natürlich sind Leichtathleten individual Sportler, aber das interview ist einfach nur ein gesellschaftskonformes und akzeptiertes Bla Bla, es klingt höflich und diplomatisch, verdeckt aber halt auch das hier ich sag jetzt nicht Egoismus sondern professionalisierten Individualismus. Der zu verdienende Kuchen in der Leichtathletik ist klein, allerdings hat Gesa Krause hier tatsächlich durch ihr gesellschaftlich konformes Verhalten der Eigennutz optimierten Renngestaltung die große Chance verpasst den zu verteilenden Kuchen noch viel größer zu machen, aber sind alles im Nachhinein theoretisches Überlegungen. Errungenschaften zu teilen ? Nein ganz und gar nicht, sollte man das oder?, warum laufen wir denn im Nationaltrikot ? Besser nichts teilen, es sind letztendlich auch Konkurrenten oder. RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 29.08.2026 (29.08.2026, 17:08)Läufer 800m schrieb: Natürlich sind Leichtathleten individual Sportler, aber das interview ist einfach nur ein gesellschaftskonformes und akzeptiertes Bla Bla, es klingt höflich und diplomatisch, verdeckt aber halt auch das hier ich sag jetzt nicht Egoismus sondern professionalisierten Individualismus. Der DLV sollte in seinem Einstellungsprocedere ganz akribisch nicht TuT einsetzen, die in den Zubringerleistungen enorme Defizite haben. Ich hätte einige TuT erst gar nicht eingesetzt. Aus meiner Verletztenstatistik von 2018 (?) z.B. konnte man eindeutig Verursacher herausfiltern. Es gibt einen verschworenen Kreis, an dem man aus meiner Sicht nicht rüttelt und solche TuT, deren Wissen man ohne Namensnennung und Bezahlung "anzapfen" möchte. Da sollte man einfach eine andere Verfahrensweise an den Tag legen. Man sollte Kritik nicht immer als verbandsvernichtend empfinden, sondern einfach neutral und souverän behandeln. Wenn ich z.B. an Fortbildungen teilnehme, suche ich mir die Inhalte heraus, die mir fachlich etwas bringen, bei denen ich lernen will. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die anderen Referenten abwerte. Ich fahre nicht dahin, um andere fortzubilden. Jeder hat das Recht, anders als ich zu denken und zu handeln. Gertrud RE: Interview Lea Meyer - Reichtathletik - 29.08.2026 Naja, für den Sturz können weder Gesa noch Olivia was und ohne den wäre sie in Birmingham ziemlich sicher vor Olivia geblieben und mindestens dritte gewesen. Besser als Team hätte man kaum abschließen können. RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Reichtathletik - 29.08.2026 Gertrud wie schaffst du es nur von einem Gesa-Interview in zwei Posts zu Kritik an DLV-Trainern und deinen Fortbildungswünschen zu kommen?! Fängst eigentlich direkt damit an... Über die Ausgangsthese wäre ich interessiert zu diskutieren. Ich bin nämlich sehr wohl der Meinung, dass Leichtathletik als Vereinssport – und das ist die Basis der Leichtathletik – auch Teamsport ist und das in allen Förderungen von DLV oder Athletics oder oder gerne mal Übersehen wird, welch unbezahlbaren Gegenwert ein Team hat. Aber um das Thema ging es bisher leider nicht RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 29.08.2026 (29.08.2026, 18:00)Reichtathletik schrieb: Gertrud wie schaffst du es nur von einem Gesa-Interview in zwei Posts zu Kritik an DLV-Trainern und deinen Fortbildungswünschen zu kommen?! Fängst eigentlich direkt damit an... Ich habe doch sehr deutlich gemacht, dass ich u.a. auch in Teams (Vernetzungen) arbeite, an deren Zusammensetzungen ich sehr intensiv arbeite. Ohne diese Leistungen wäre auch meine Arbeit so intensiv nicht möglich. Darunter sind auch einige wirklich gute Freunde geworden. Ich liebe diese Feedbacks. Du und ich - wir werden immer unterschiedlicher Meinung sein. Es bedarf da keiner Rechtfertigung und kommt bei mir ganz stark darauf an, wer mich kritisiert. Kritik aus Prinzip lehne ich eh ab. Gertrud RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Läufer 800m - 29.08.2026 (29.08.2026, 17:21)Gertrud schrieb:(29.08.2026, 17:08)Läufer 800m schrieb: Natürlich sind Leichtathleten individual Sportler, aber das interview ist einfach nur ein gesellschaftskonformes und akzeptiertes Bla Bla, es klingt höflich und diplomatisch, verdeckt aber halt auch das hier ich sag jetzt nicht Egoismus sondern professionalisierten Individualismus. Liebe Gertrud, akzeptieren sie doch das ihre Zeit vorbei ist, Helden aus unserer Generation sind nicht mehr die Helden der jetzigen. Sie waren und sind wahrscheinlich immer noch eine der besten Trainer die wir haben, aber das interessiert doch die meisten nicht mehr. Der Prophet im eigenen Haus ist meistens nicht anerkannt. Soweit wie ich aus ihren Erzählungen ermittle sind die wahrscheinlich deutlich über 70 Jahre, wenn nicht dann bitte ich schon jetzt um Entschuldigung. Ihre Berichte und Inhalte haben Substanz , aber es schwingt immer ein Teil an Anklage und Frust über Verbände und Trainier mit, ich höre da immer sehr viel Mitteilungsbedürfnis und Frust das sie keiner erhört. Schreiben sie ein Buch oder viele Bücher mit dem Inhalten das Verletztungsprofilaxe der Erfolgsfaktor für Athleten ist, oder ein Buch wie ein erfolgreicher Verband aufgebaut und agieren muss. Damit können sie sich dann zurück lehnen und hoffentlich innerlichen Frieden finden. Also ich würde ihre Bücher lesen... aber eventuell haben sie ja schon eins geschrieben RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - TranceNation 2k14 - 29.08.2026 (29.08.2026, 17:08)Läufer 800m schrieb: allerdings hat Gesa Krause hier tatsächlich durch ihr gesellschaftlich konformes Verhalten der Eigennutz optimierten Renngestaltung die große Chance verpasst den zu verteilenden Kuchen noch viel größer zu machen, aber sind alles im Nachhinein theoretisches Überlegungen. Was soll denn das jetzt schon wieder? In welchem Szenario hätte es denn entweder Gold/Silber oder den Sweep geben können? Nur wiel du sagst es seien "theoretische Überlegungen" brauchst du nicht Gesa wieder die Schuld an irgendwas zuschrieben. Du kannst genauso sagen, Lea hat durch ihre schlechte Form den großen Kuchen versiebt. |