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Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - Gertrud - 12.07.2020 Ich bin begeistert. Meine große Leidenschaft neben dem Sport ist die Börse mit den Börsenstrategien, um erfolgreich zu sein. Man kann viele Philosophien voll auf die LA übertragen. Ich bin begeistert von Hans. A. Berneckers messerscharfen Formulierungen (nicht ganz wörtlich): "Champions entstehen nicht durch Fusionen, sondern immer aus einer Idee heraus, indem man das andere Produkt kauft, um das eigene Produktportfolio zu verbessern. Wen kaufe ich, um das eigene Know How zu verbessern? Das ist die Frage. So wird man Champion. Er hat Steve Jobs mit dessen Idee persönlich kennengelernt. Wir brauchen charismatische Persönlichkeiten, die eine Idee haben, die sie in den Markt transportieren." Dann sagte er noch zu neuen Ideen wie Elektroautos, Smartphones…, dass die Deutschen meistens etwas langsam in der Entwicklung seien. FIndet man in unserem Land das Geld? Das ist schwierig. - Bernecker vergleicht dann deutsche Firmen noch mit einem Porsche, in dem leider kein geeigneter Fahrer sitzt. Diese Sätze kann man fast 1:1 auf die deutsche Leichtathletik übertragen. Was wir brauchen sind innovative Querdenker und flotte Denker, die Spaß vornehmlich am Fortschritt einer gesunden, fortschrittlichen Leichtathletik haben. Ich will gar nicht sagen, dass wir die Komponenten nicht haben. Ich selbst habe mich der modernen Strukturen bei den Zubringern bedient. Ein Steve Jobs brauchte keinen Supervisor. Er war selbst der "Motor" seiner Idee. Mit dem Geld sieht es bei einem Menschen mit einer Idee in den USA so aus, dass es drei Stufen der Kapitalbeschaffung gibt: 1. Familie und Freunde, 2. Local Broker, 3. Market. Der DLV muss an der Fähigkeit feilen, die geeigneten Fahrer im Porsche zu installieren!!! Gertrud RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - frontrunner800 - 12.07.2020 (12.07.2020, 00:27)Gertrud schrieb: Ich bin begeistert. Meine große Leidenschaft neben dem Sport ist die Börse mit den Börsenstrategien, um erfolgreich zu sein. Man kann viele Philosophien voll auf die LA übertragen. Ich bin begeistert von Hans. A. Berneckers messerscharfen Formulierungen (nicht ganz wörtlich): "Champions entstehen nicht durch Fusionen, sondern immer aus einer Idee heraus, indem man das andere Produkt kauft, um das eigene Produktportfolio zu verbessern. Wen kaufe ich, um das eigene Know How zu verbessern? Das ist die Frage. So wird man Champion. Er hat Steve Jobs mit dessen Idee persönlich kennengelernt. Wir brauchen charismatische Persönlichkeiten, die eine Idee haben, die sie in den Markt transportieren." Dann sagte er noch zu neuen Ideen wie Elektroautos, Smartphones…, dass die Deutschen meistens etwas langsam in der Entwicklung seien. FIndet man in unserem Land das Geld? Das ist schwierig. - Bernecker vergleicht dann deutsche Firmen noch mit einem Porsche, in dem leider kein geeigneter Fahrer sitzt. Wow, sehr schön !
RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - Elysee - 12.08.2020 Habe vorhin diesen Kommentar von Jürgen Mallow gefunden/gelesen: http://www.lg-telis-finanz.de/50-aktuelles/8361-top-team-zentren-lasst-doch-die-kirche-im-dorf RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - aj_runner - 12.08.2020 (12.08.2020, 12:29)Elysee schrieb: Habe vorhin diesen Kommentar von Jürgen Mallow gefunden/gelesen:Ich glaube schon, dass die Zentralisierung von Top-Teams einen Vorteil bringen können. Vielleicht nicht bei jedem, aber bei einigen. Das Problem ist, dass, wenn man 10,20-Sprinter oder 11,20-Sprinterinnen zentralisiert, das - international gesehen - höchstens Durchschnitt ist. Auch die Kompetenz-Teams haben i.d.R. keine Champions-League-Erfahrung - max. Bundeslige Mittelfeld. Jemanden zum Sub-9.90 oder Sub-10,90 zu entwickeln ist mehr als optimale Trainingsbedingungen zu bieten. Also: Idee ist gut, das mit den vorhandenen Kräften zum Fliegen zu bringen, wird nix. RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - Delta - 12.08.2020 Der DLV hat überhaupt kein Konzept und Philosophie. NULL. Darum geht nichts vorwärts. Die Holländer mit Ihrem Zentrum in Pappendaal machen seit ab etwa 2000 Bestleistung um Bestleistung und haben in vielen Disziplinen Deutschland überflügelt. Würden wir die DDR Rekorde noch weg-zählen würde es ganz übel werden. Pappendahl wurde als HPC High Performance Center definiert und dass passiert dort auch. DIE IAAF hat mit den HPC schon Mitte 1980 - 1995 begonnen. Der DLV schickt überhaupt keine Athleten dorthin - würde wenig kosten beim HPC auf Mauritius mit einem Trainer aus dem Olympiafinale. In Deutschland erreicht kein Trainingsstandort HPC Qualität wie in Pappendaal. Leipzig dürfte noch am nächsten sein. Femke Bol läuft jetzt die 400 m Hürden unter 54 Sek. die 400 m Flach in 51.13, mit Jahrgang 2000, dass sind Werte die in Deutschland seit 2000 nicht mal mehr annähernd gelaufen werden. RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - Jonny - 12.08.2020 (12.08.2020, 17:32)Delta schrieb: Der DLV hat überhaupt kein Konzept und Philosophie. NULL. Darum geht nichts vorwärts. Die Holländer mit Ihrem Zentrum in Pappendaal machen seit ab etwa 2000 Bestleistung um Bestleistung und haben in vielen Disziplinen Deutschland überflügelt. Würden wir die DDR Rekorde noch weg-zählen würde es ganz übel werden.Guck dir insgesamt die 400m in Europa an. Mit Großbritannien, Niederlande, Frankreich und Polen gibt es 4 Nationen wo 4 Athleten die 400m im Einzel im 51er Bereich laufen können. In Deutschland gibt es dieses Jahr seit langem mal wieder eine ... RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - Sprunggott - 12.08.2020 (12.08.2020, 12:29)Elysee schrieb: Habe vorhin diesen Kommentar von Jürgen Mallow gefunden/gelesen:... sehr gut analysiert, besonders der Schlussteil ! RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - Diak - 13.08.2020 Ausgezeichneter Text von Jürgen Mallow, ungefähr das Intelligenteste, was ich seit der sogenannten Spitzensportreform zu dem Thema gelesen habe. (Zwangs-)Zentralisierung ist der Sargnagel der sterbenden Leichtathletik. Niemand hat was dagegen, wenn sich aus guter Arbeit heraus Zentren bilden, in manchen Disziplinen mag es auch hilfreich sein, viel Klasse vor Ort zu haben. In den meisten aber geht es darum, das perfekte Trainer-Athleten-Team zu schaffen, das mit guter Unterstützung von außen, aber absolut autonom seinen Weg findet. RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - gera - 13.08.2020 für die Bildung von perfekten kleinen Trainer-Athleten -Nestern wird es nicht genug personelle Ressourcen geben. Wo sollen die vielen Top-Trainer /Mediziner/Psychologen.. herkommen. Es muss beides geben<<< kleine Nester, die sich selbst aufgebaut haben und geschaffene Zentren. Als Angebote. RE: Philosophie in der deutschen Leichtathletik veränderbar? - Gertrud - 13.08.2020 (12.08.2020, 22:16)Sprunggott schrieb:(12.08.2020, 12:29)Elysee schrieb: Habe vorhin diesen Kommentar von Jürgen Mallow gefunden/gelesen:... sehr gut analysiert, besonders der Schlussteil ! Jürgen war schon immer ein Meister der sehr guten Analyse. Trainer auf sehr hohem Niveau und Individualismus sind seine Schlüsselfaktoren. Das predige ich ebenfalls seit Jahren. Es merken nicht alle, dass viele Nester wegbrechen. Ein Blick in die Teilnehmerfelder zeigt, wohin die Reise gehen wird. Gertrud |